Pallade Veneta - Belgien schaltet Autobahnbeleuchtung teilweise aus

Belgien schaltet Autobahnbeleuchtung teilweise aus


Belgien schaltet Autobahnbeleuchtung teilweise aus
Belgien schaltet Autobahnbeleuchtung teilweise aus / Foto: NICOLAS MAETERLINCK - BELGA/AFP

Wegen der Energiekrise schaltet Belgien seine Autobahnbeleuchtung nachts teilweise aus. In der Nacht zu Dienstag gingen an einem ersten Streckenabschnitt der Autobahn E40 zwischen Lüttich und Löwen ab 22 Uhr die Lichter aus, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Region Wallonie im Süden Belgiens erhofft sich davon nach Medienberichten Einsparungen in Höhe von 400.000 Euro.

Textgröße ändern:

"Alles, was zu einem reduzierten Verbrauch beiträgt, kann die Lage in der Energiekrise erleichtern", sagte der wallonische Energieminister Philippe Henry in Waremme. Auch an anderen belgischen Autobahnabschnitten sollen die Straßenlampen ab den kommenden Tagen zwischen 22 Uhr und fünf Uhr morgens ausgehen.

"Natürlich hat dies Folgen für Autofahrer", sagte Energieminister Henry. "Deshalb konzentrieren wir uns auf die Nacht, wenn deutlich weniger Verkehr ist." Vorerst ist die Stromspar-Maßnahme auf drei Monate befristet, danach will die wallonische Region die Lage überprüfen. "Die Straßensicherheit hat absolute Priorität", betonte Henry.

Autofahrer in Belgien reagierten gelassen auf die Entscheidung. "Mit Licht fährt es sich natürlich viel angenehmer", sagte etwa der 55-jährige Johan Vanhoyland. "Aber in Deutschland fahre ich auch tausende Kilometer auf nicht beleuchteten Autobahnen, und das völlig problemlos."

P.Colombo--PV

Empfohlen

CSU rechnet mit gutem Wahlergebnis für neuen Unionsfraktionschef Frei

Die CSU im Bundestag rechnet bei der Wahl des designierten Unionsfraktionschefs Thorsten Frei (CDU) mit großer Unterstützung. "Dieser Vorschlag hat sehr viel Wohlwollen und Zustimmung ausgelöst", sagte CSU-Landesgruppen Alexander Hoffmann im Bayerischen Rundfunk. Er glaube deshalb, dass es für den bisherigen Kanzleramtsminister am Mittwoch "ein gutes Ergebnis geben wird".

UN-Generalsekretär in Zypern: Gespräche mit griechischer und türkischer Seite

UN-Generalsekretär António Guterres hält sich zu Gesprächen mit der griechischen und türkischen Seite in Zypern auf. Er befinde sich auf der Mittelmeerinsel, um seinen Einsatz für die "Suche nach einer umfassenden und nachhaltigen Lösung der Zypernfrage zu bekunden", erklärte Guterres am Dienstag im Onlinedienst X. Es ist der erste Besuch eines UN-Generalsekretärs auf der geteilten Insel seit 2010.

Sondersitzung von Innenausschuss in Berliner Abgeordnetenhaus nach CSD-Anschlag

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) kommt der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am Mittwoch zu einer Sondersitzung zusammen. Auf der am Dienstag veröffentlichten Tagesordnung stehen Anträge aller Fraktionen zu dem Thema. CDU und SPD sowie die Oppositionsfraktionen Grüne und Linke stellten jeweils Anträge, wonach der Anschlag im Allgemeinen besprochen werden soll. Die AfD, die ebenfalls der Opposition angehört, will über islamistische Gefährder und IS-Netzwerke in Berlin sprechen.

SPD-Innenpolitiker: Nach CSD-Anschlag müssen alle Instrumentarien auf den Tisch

Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat sich der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler dafür ausgesprochen, alle Instrumentarien "auf den Tisch" zu legen. Es gehöre jetzt ernsthaft alles in die Debatte, "was die Situation verbessern kann und was das Risiko noch weiter herunterfährt, dass es tatsächlich zu Taten kommt", sagte Fiedler am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin".

Textgröße ändern: