Pallade Veneta - USA rufen ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf

USA rufen ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf


USA rufen ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf
USA rufen ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf / Foto: Giuseppe CACACE - AFP/Archiv

Angesichts zunehmender Attacken der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien haben die USA ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. US-Bürger in der Region sollten angesichts der "komplexen Sicherheitslage" wachsam sein und mögliche Flugstreichungen, Luftraumsperrungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs verfolgen, hieß es am Montag in einer Mitteilung der US-Botschaften in den Golfstaaten. Warnungen gab es auch für US-Bürger im Iran, Irak, Jordanien, Israel sowie dem Libanon.

Textgröße ändern:

Vor allem die jüngsten Angriffe der Huthis könnten sich rasch ausweiten, betonten die Botschafter. Darüber hinaus könnten "der Iran und seine Verbündeten US-Interessen ins Visier nehmen".

Mit dem US-israelischen Angriff auf den Iran Ende Februar ist auch der Konflikt zwischen den Huthis und der jemenitischen Regierung wieder eskaliert. Weil Saudi-Arabien die jemenitischen Truppen mit einer Militärkoalition unterstützt, ist auch das Königreich zunehmend Ziel von Angriffen der pro-iranischen Miliz . Bei einer verheerenden Attacke der Huthis gegen den Flughafen in der saudiarabischen Hauptstadt Riad waren am 10. Oktober 13 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden.

Auch am Montag wurden die Bewohner von Riad kurzzeitig vor Luftangriffen gewarnt. Warnungen gab es laut dem Zivilschutz des Landes auch in der südlich der Hauptstadt gelegenen Provinz Al-Chardsch, wo sich die Luftwaffenbasis Prince Sultan befindet.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Haftbefehl gegen zwei Deutsche nach Brandanschlag auf bulgarische Starlink-Anlage

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Anlage des US-Kommunikationssystems Starlink in Bulgarien ist gegen zwei Deutsche ein europäischer Haftbefehl erlassen worden. Ein Gericht in Sofia sah es am Montag als erwiesen an, dass die beiden 19-Jährigen am späten Abend des 9. Oktober in einer Bergregion südlich der Hauptstadt acht Starlink-Antennen in Brand steckten. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden Deutschen wegen vorsätzlicher schwerer Brandstiftung Freiheitsstrafen zwischen drei und zwölf Jahren.

US-Regierung untersagt KI aus China für internen Gebrauch

Die US-Regierung hat den Bundesbehörden die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) des chinesischen Unternehmens Deepseek untersagt. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des Heimatschutzministeriums hervor. Gründe nannte das Ministerium nicht.

Selenskyj: Starlink funktioniert an der Front nur eingeschränkt

Der Satelliten-Kommunikationsdienst Starlink funktioniert nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an mehreren Frontabschnitten nur mit gedrosselter Geschwindigkeit. "Unglücklicherweise haben wir festgestellt, dass die Geräte ab einer Geschwindigkeit von 130 bis 161 Stundenkilometern an verschiedenen Frontabschnitten nicht mehr funktionieren", sagte Selenskyj am Montag im Onlinedienst Facebook. Das erschwere es der Armee, Drohneneinsätze zu koordinieren.

Hackerangriff auf CDU-Kreisverband: Phishing-Nachricht auch an Bundeskanzler Merz

Nach einem Hackerangriff auf ein E-Mail-Konto eines CDU-Kreisverbands in Baden-Württemberg sind nach Ermittlerangaben Nachrichten mit Phishing-Links an Bundeskanzler Friedrich (Merz) und andere Menschen aus dem "politischen Umfeld" verschickt worden. Das teilten das Landeskriminalamt in Stuttgart und die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe am Montag mit. Sie übernahmen demnach die Ermittlungen in dem Fall. Hinweise für einen politischen Hintergrund hätten sich bislang aber nicht ergeben, hieß es.

Textgröße ändern: