Pallade Veneta - Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi

Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi


Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi
Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

US-Präsident Donald Trump hat sich offen für einen Dreiergipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. "Ich würde es tun", sagte Trump am Montag vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht. Nach Trumps Angaben würden bei einem solchen Gipfel Atomwaffen und die Denuklearisierung im Mittelpunkt stehen, der Ukraine-Krieg könne aber auch zur Sprache kommen.

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"Ich würde es tun, aber nicht so sehr wegen der Ukraine, denn Russland hat sich, ehrlich gesagt, in Bezug auf die Ukraine gut verhalten. Sie haben nicht viel gemacht", sagte Trump ungeachtet der anhaltenden russischen Luftangriffe auf die Ukraine.

Falls der Dreiergipfel zustande komme, würden die drei Staatschefs vor allem "über Atomwaffen und die Denuklearisierung" beraten, fügte der US-Präsident hinzu. Auf die Frage, ob er mit Xi und Putin auch über die Ukraine sprechen würde, antwortete Trump, er werde "alles tun, was ich tun kann, um den Krieg zu beenden".

Laut "Wall Street Journal" hat Putin das Treffen vorgeschlagen, das am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in China im November stattfinden soll. Aus der Ukraine kommt scharfe Kritik, da Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht eingeladen ist. Ein solches Treffen würde Putin "ermutigen, diesen Krieg fortzusetzen", erkläre der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. Der Kreml-Chef könne den Krieg weder gewinnen, "noch will er ihn beenden".

Die Spannungen zwischen Washington und Kiew hatten zuletzt zugenommen. Trump hatte am Freitag bereits beschlossene Sanktionen gegen Russland für 60 Tage ausgesetzt und zuvor mit Moskau russische Diesellieferungen in die USA vereinbart. Er wolle "nichts tun, was Russland törichterweise vom Verhandlungstisch wegbringen würde", sagte Trump am Sonntag zur Verteidigung der Sanktionspause gegen Kritik auch aus seiner Republikanischen Partei.

Gleichzeitig griff Trump Selenskyj scharf an: Der ukrainische Präsident wolle den Krieg "nicht beenden und wollte es wahrscheinlich nie", schrieb er im Onlinedienst Truth Social. Er selbst mache "große Fortschritte" bei Friedensverhandlungen. Selenskyj widersprach Trump. Die Ukraine habe "buchstäblich jeden Versuch" ihrer Partner für ein würdiges Kriegsende begrüßt. Russland antworte dagegen mit Raketen, Drohnen und Tötungen.

Trump bekräftigte am Montag seine Forderung nach einer Ablösung Selenskyjs. Es sei "an der Zeit, dass jemand anderes im Namen der Ukraine verhandelt", sagte der US-Präsident.

B.Cretella--PV

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