Pallade Veneta - Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien

Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien


Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien
Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien / Foto: Oscar DEL POZO - AFP

Gut einen Monat vor der vorgezogenen Parlamentswahl in Spanien haben im Zentrum von Madrid mehrere zehntausend Menschen für den Erhalt des staatlichen Rentensystems demonstriert. Der Protestzug führte am Samstag vom Atocha-Bahnhof vorbei am Prado-Museum und der ebenfalls bei Touristen beliebten Plaza de Cibeles, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. "Garantierte Renten", stand unter anderem auf den Transparenten der Demonstrierenden.

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Nach Angaben der Präfektur von Madrid nahmen etwa 25.000 Menschen an dem Demonstrationszug teil. Der Verwaltungsangestellte Juan Fernández nannte als Grund für seine Teilnahme, er lebe "in Unsicherheit" über seine zukünftige Rente. Der 38-Jährige aus dem südspanischen Sevilla wandte sich gegen eine Rentenreform hin zu einer Privatisierung mit "Gewinnen oder Verlusten".

Die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez wirft der konservativen Volkspartei (PP) im Wahlkampf vor, sie wolle das Rentensystem reformieren und sich dabei von der seit 2022 geltenden Regelung abwenden, die Rentenentwicklung an die Inflation zu koppeln. PP-Chef Alberto Núñez Feijóo hatte daraufhin am Montag versichert, dass er die Renten dem Gesetz entsprechend aufwerten werde, falls seine Partei die Parlamentswahl am 29. November gewinne.

Nach Angaben des Ministeriums für soziale Sicherheit belief sich die durchschnittliche Altersrente der nahezu 6,8 Millionen Leistungsberechtigten in Spanien im September auf 1576 Euro monatlich. Die steigenden Lebenshaltungskosten inklusive der teils horrenden Mieten sind ein zentrales Wahlkampfthema.

M.Jacobucci--PV

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