Pallade Veneta - CIA-Chef hat nach eigener Aussage nichts mit James Bond gemeinsam

CIA-Chef hat nach eigener Aussage nichts mit James Bond gemeinsam


CIA-Chef hat nach eigener Aussage nichts mit James Bond gemeinsam
CIA-Chef hat nach eigener Aussage nichts mit James Bond gemeinsam / Foto: Samuel Corum - AFP

Wilde Verfolgungsjagden, eine Ausrüstung mit unvorstellbaren tödlichen Trick-Werkzeugen und ganz allein die Welt retten? Von wegen: Sein Leben als Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA habe mit der Welt von Spionagefilmhelden wie James Bond nichts gemein, sagte CIA-Direktor William Burns im allerersten CIA-Podcast, der am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlicht wurde.

Textgröße ändern:

Er fühle sich am wohlsten, wenn er in seinem alten Auto der Marke Subaru innerhalb des Tempo-Limits unterwegs sei, verriet Burns. Der "Gipfel technischen Wagemuts" sei es für ihn, wenn er die Fernbedienung für die TV-Streamingdienste zuhause zum Funktionieren brächte.

Beliebte Agententhriller zeigten "eine Welt von heldenhaften Individuen, die schnelle Autos fahren und Bomben entschärfen und jeden Tag ganz allein Weltkrisen lösen", sagt Burns. "Ich muss Ihnen sagen, dass das für meine Frau und Töchter einen beständige Quelle der Belustigung ist."

Der 66-jährige altgediente Diplomat leitet die CIA seit März 2021. In dem CIA-Podcast "The Langley Files" machte er darauf aufmerksam, dass die Undercover-Agenten der Behörde keine dramatischen Einzelgänger seien wie die Hollywood-Filmhelden Bond, Jason Bourne oder Jack Ryan. "Die Wahrheit ist: Geheimdienstarbeit ist ein Mannschaftssport", sagte Burns.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Fast 1000 Festnahmen bei neuen landesweiten Protesten in Frankreich

Die Proteste in Frankreich gegen hohe Lebenshaltungskostensind trotz Auflagen auch eine Woche nach massiven Gewaltausbrüchen am Rande von Demonstrationen nicht abgerissen. Das Innenministerium sprach am Samstagabend von landesweit 410.000 Teilnehmern, die Gewerkschaft CGT von fast 800.000 Teilnehmern. Laut Innenminister Laurent Nuñezkam es dabei erneut zu Ausschreitungen und Festnahmen. Derweil läutete die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in der Stadt Orléans ihren Wahlkampf ein.

Israels Armee: Übergänge zum Westjordanland werden am Wahltag geschlossen

Nach dem tödlichen Angriff bewaffneter Palästinenser auf zwei israelische Soldaten im Westjordanland will Israels Regierung das Palästinensergebiet am Wahltag abriegeln. Während des gesamten Wahltages am 27. Oktober würden "sämtliche Landübergänge zum Westjordanland geschlossen", teilte Israels Armee am Sonntag im Onlinedienst Telegram mit. Die politische Führung habe zudem ein Verbot für Ein- und Ausreisen palästinensischer Arbeiter im Westjordanland und im Jordantal einschließlich der Industriezonen genehmigt.

Musk wirft ukrainischem Militär Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor

US-Tech-Milliardär Elon Musk hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, gegen die Nutzungsbedingungen des von seinem Unternehmen SpaceX bereit gestellten Satelliten-Internetdienstes Starlink verstoßen zu haben. Das ukrainische Militär habe den Dienst "für offensive Drohnenangriffe genutzt, um Menschen zu töten", erklärte Musk am Samstag in seinem Onlinedienst X. Er fügte jedoch an, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.

Richtungsentscheidung in Brasilien: Stichwahl zwischen Lula und Flávio Bolsonaro

Der linksgerichtete Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva oder der rechtsgerichtete Herausforderer Flávio Bolsonaro: Brasiliens Bürger treffen am Sonntag bei der Stichwahl um das Präsidentenamt eine Richtungsentscheidung. Es zeichnet sich ein äußerst knappes Rennen ab, eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Instituts Datafolha ergab ein Patt. Die erste Wahlrunde vor drei Wochen hatte Bolsonaro mit 47 Prozent der Stimmen überraschend gewonnen, Lula landete mit 45 Prozent knapp dahinter.

Textgröße ändern: