Pallade Veneta - Weil und Althusmann treffen bei Fernsehduell vor Niedersachsen-Wahl aufeinander

Weil und Althusmann treffen bei Fernsehduell vor Niedersachsen-Wahl aufeinander


Weil und Althusmann treffen bei Fernsehduell vor Niedersachsen-Wahl aufeinander
Weil und Althusmann treffen bei Fernsehduell vor Niedersachsen-Wahl aufeinander / Foto: Christian Charisius - POOL/AFP/Archiv

Gut eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen treffen am Dienstag (21.00 Uhr) die Spitzenkandidaten von SPD und CDU zum Fernsehduell aufeinander. Das Streitgespräch zwischen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und seinem Herausforderer, Vizeregierungschef und Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) findet in Hildesheim statt wird vom Norddeutschen Rundfunk live ausgestrahlt. In Niedersachsen wird am Sonntag kommender Woche gewählt. Seit 2017 regieren SPD und CDU dort in einer Koalition.

Textgröße ändern:

In Umfragen führt die SPD um Weil mit Werten zwischen 31 und 32 Prozent vor der CDU, die auf 28 Prozent kommt. Die Grünen liegen bei 17 bis 19 Prozent, die AfD erreicht sieben bis neun Prozent. Die FDP schwankt zwischen fünf und sieben Prozent, die Linke würde mit vier Prozent erneut den Einzug in den Landtag verpassen. Dominiert wird der Landtagswahlkampf weitgehend von überregionalen Themen wie dem Kampf gegen explodierende Energiepreise.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Linnemann legt Krankenkassen-Zusatzbeitrag für 2027 auf 2,9 Prozent fest

Das Bundesgesundheitsministerium hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für die Krankenkassen für das kommende Jahr auf 2,9 Prozent festgelegt - damit bleibt er stabil. Der Satz sei in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, "diese Entwicklung haben wir jetzt gestoppt", erklärte Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) am Freitag. Schon für dieses Jahr hatte das Ministerium den Zusatzbeitrag auf diesen Wert festgelegt. De facto lag er aber darüber.

Druck von Behörden: Unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" gibt Schließung bekannt

Die unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" stellt nach eigenen Angaben angesichts des Drucks der russischen Behörden ihre Arbeit ein. "Die 'Nowaja Gaseta' hört auf zu existieren", sagte Chefredakteur Sergej Sokolow in einer am Freitag auf der Onlineplattform YouTube veröffentlichten Videobotschaft. "Die russischen Behörden, die russischen Geheimdienste haben die Redaktion dazu gezwungen, ihre Arbeit einzustellen."

Merz äußert bei Besuch in Südkorea Hoffnung auf Wiedervereinigung mit dem Norden

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei einem Besuch der Demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea die Hoffnung auf eine friedliche Wiedervereinigung Koreas geäußert. Er sei dankbar, "dass wir eine solche Teilung in Deutschland seit 36 Jahren nicht mehr erleben müssen", sagte Merz am Freitag bei einer Rede an der DMZ laut Redetext. "Wollen wir hoffen, dass auch Korea eines Tages die Chance bekommt, seine staatliche Einheit zurückzugewinnen", fügte er hinzu.

SPD-Fraktionsvize: Berliner SPD soll nicht mit Linke koalieren

In der SPD wächst der Druck auf den Berliner Landesverband, keine Koalition unter Führung der Linkspartei einzugehen. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Siemtje Möller, sagte am Freitag im ARD-"Morgenmagazin", "ich würde es nicht tun". Möller bezog sich dabei auch auf die "Spiegel"-Berichterstattung, wonach die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp Angst vor Berliner Hamas-Sympathisanten mit Verbindung zur Linken hat.

Textgröße ändern: