Pallade Veneta - CDU-Spitzenkandidat spricht sich vor Wahl in Niedersachsen für große Koalition aus

CDU-Spitzenkandidat spricht sich vor Wahl in Niedersachsen für große Koalition aus


CDU-Spitzenkandidat spricht sich vor Wahl in Niedersachsen für große Koalition aus
CDU-Spitzenkandidat spricht sich vor Wahl in Niedersachsen für große Koalition aus / Foto: Ronny Hartmann - AFP

Eine Woche vor der Landtagswahl in Niedersachsen hat sich der CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann für eine Fortführung der großen Koalition ausgesprochen - allerdings diesmal unter Führung der CDU. "In der derzeitigen Situation erscheint mir eine große Koalition unter Führung der CDU als ein durchaus geeignetes Modell", sagte Althusmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe).

Textgröße ändern:

In der gegenwärtigen Krise könne er "so manche Festlegung der Grünen in Fragen der Energieversorgung und der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln nicht nachvollziehen". Dennoch halte er die Hürden zwischen CDU und Grünen für "überwindbar".

Derzeit regiert in Niedersachsen eine große Koalition unter Führung der SPD von Ministerpräsident Stephan Weil. In den aktuellen Umfragen liegt die SPD bei 31 bis 32 Prozent, die CDU bei 27 bis 30 Prozent. Erstarkt präsentieren sich die Grünen, die in den Wahlumfragen bei 16 bis 19 Prozent gesehen werden und damit unangefochten den dritten Platz einnehmen könnten. Das wäre zugleich ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Niedersachsen.

Rot-Grün ist das erklärte Wunschmodell von Amtsinhaber Weil, der mit den Grünen bereits von 2013 bis 2017 gemeinsam in Hannover regierte. Danach musste die SPD aber ein Bündnis mit der CDU eingehen, weil es für ein Bündnis mit den Grünen vor fünf Jahren nicht reichte.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Enges Rennen mit Verlängerung: Spannende Stichwahl um Präsidentenamt in Brasilien

Kopf-an-Kopf-Rennen mit Verlängerung: Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt haben die Brasilianer am Sonntag eine Richtungsentscheidung getroffen. Die rund 160 Millionen Wahlberechtigten in Lateinamerikas größter Volkswirtschaft waren aufgerufen, dem 80 Jahre alten linksgerichteten Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva eine weitere Amtszeit zu gewähren oder ihn durch Flávio Bolsonaro, Sohn des rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, zu ersetzen. Auf Betreiben von Lula, der um seine Wiederwahl bangen muss, wurde die Öffnungszeit der Wahllokale wegen mutmaßlicher Behinderungen des öffentlichen Nahverkehrs um zwei Stunden verlängert.

Parlamentswahl in Serbien: Vucic gesteht Niederlage ein

Nach der Parlamentswahl in Serbien hat der langjährige Präsident Aleksandar Vucic die Niederlage seiner seit vielen Jahren herrschenden Fortschrittspartei eingeräumt. "Auf der Grundlage einer geschichteten Stichprobe ist klar, dass wir diese Wahlen verloren haben", sagte Vucic am Sonntagabend vor seinen Anhängern in der Parteizentrale in Belgrad. Bei der Wahl hatte die aus einer studentischen Protestbewegung hervorgegangene Studentska Lista Vucics Serbische Fortschrittspartei (SNS) herausgefordert.

Debatte über Gewalt nach den Protesten in Frankreich

Nach den Ausschreitungen in Frankreich streiten deutsche und Schweizer Medien über politische Gewalt, staatliche Autorität und die Verantwortung linker Bewegungen.

Dobrindt will Hürden für Vergesellschaftungen erhöhen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant ein Investitionsschutzgesetz, das Vergesellschaftungen an strengere Voraussetzungen und Entschädigungen zum Verkehrswert binden soll.

Textgröße ändern: