Pallade Veneta - Silicon-Valley-Millionär Milner will keine russische Staatsbürgerschaft

Silicon-Valley-Millionär Milner will keine russische Staatsbürgerschaft


Silicon-Valley-Millionär Milner will keine russische Staatsbürgerschaft
Silicon-Valley-Millionär Milner will keine russische Staatsbürgerschaft / Foto: NIKLAS HALLE'N - AFP/Archiv

Der Silicon-Valley-Millionär Juri Milner hat seine russische Staatsbürgerschaft aufgegeben. Seine Familie und er hätten Russland 2014 nach der russischen Annexion der Krim endgültig verlassen, teilte Milner am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. In diesem Sommer hätten sie die Abgabe der russischen Staatsbürgerschaft offiziell abgeschlossen.

Textgröße ändern:

Milner ist der Gründer der Internet-Investment-Firma DST Global und einer der ursprünglichen Investoren des Onlinenetzwerks Facebook. Seit 1999 hat er die israelische Staatsbürgerschaft, wie DST Global auf seiner Website ausführt.

Der Chef einer Risikokapitalgesellschaft und gebürtige Moskauer hat demnach in Russland keine Rücklagen, 97 Prozent seines Reichtums wurde an anderer Stelle geschaffen. Milner habe den russischen Staatschef Wladimir Putin "nie getroffen, weder allein, noch in einer Gruppe", ergänzte DST Global.

Milners Stiftung hatte die russische Invasion in der Ukraine verurteilt. Seine Stiftungen spendeten gut zehn Millionen Euro, um Flüchtlingen aus der Ukraine und Wissenschaftlern zu helfen, die zum Verlassen des Landes gezwungen wurden.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Polizeieinsatz wegen verdächtigen Gegenstands an Umspannwerk in Dormagen

Wegen eines verdächtigen Gegenstands ist die Polizei am Donnerstag zu einem Einsatz an einem Umspannwerk im nordrhein-westfälischen Dormagen ausgerückt. Ein Spaziergänger habe den nicht näher benannten Gegenstand am frühen Abend im Bereich der Anlage im Stadtteil Gohr auf dem Boden gefunden, sagte eine Sprecherin der Polizei in Neuss. Das Fundstück sei beschlagnahmt worden. Zuerst hatte der Westdeutsche Rundfunk berichtet.

ZDF-Umfrage vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD weiter ohne absolute Mehrheit

Drei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht eine ZDF-Umfrage weiterhin keine absolute Mehrheit für die klar führende AfD. In der am Donnerstag in Mainz veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen kommt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei auf 41 Prozent und damit auf einen Prozentpunkt mehr als in der vergangenen Woche. Mit unverändert 23 Prozent folgt die regierende CDU von Ministerpräsident Sven Schulze.

Vance: USA untersuchen Angriff auf iranische Hochzeit

Die USA untersuchen nach Angaben von Vizepräsident JD Vance den Angriff auf eine Hochzeitsfeier im Iran. Vance äußerte sich am Donnerstag in Washington zugleich "äußerst skeptisch" über die Angaben aus Teheran zu dem Vorfall. Die iranischen Staatsmedien seien "kein besonders verlässlicher Chronist" in dem Konflikt, sagte der Vizepräsident bei einem Pressebriefing im Weißen Haus.

Leiche von Kriegsverbrecher Mladic in Serbien eingetroffen

Die Leiche des verstorbenen bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Ratko Mladic ist in Serbien eingetroffen und mit militärischen Ehren empfangen worden. Der mit der serbischen Flagge bedeckte Sarg wurde nach der Ankunft aus Den Haag am Donnerstag von sechs Soldaten aus dem Flugzeug getragen, begleitet von Mladics Sohn Darko und dem serbischen Justizminister Nenad Vujic.

Textgröße ändern: