Pallade Veneta - Bund stellt weitere 56 Immobilien zur Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung

Bund stellt weitere 56 Immobilien zur Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung


Bund stellt weitere 56 Immobilien zur Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung
Bund stellt weitere 56 Immobilien zur Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Der Bund stellt zusätzlich 56 Immobilien zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung, in denen 4000 Menschen untergebracht werden können. Es würden dabei Möglichkeiten zur dauerhaften Unterbringung geschaffen, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag nach einem Spitzentreffen mit Vertretern von Kommunen und Ländern. Der Bund habe bereits Unterkünfte für 64.000 Menschen bereit gestellt, teilweise gebe es auch noch freie Kapazitäten in diesen Immobilien.

Textgröße ändern:

Faeser verwies dabei auf die wachsende Belastung, die insbesondere für Länder und Kommunen entstehen. "Dieser humanitäre Kraftakt ist immer schwerer zu bewältigen, je länger dieser furchtbare Krieg anhält." Deutschland werde zudem gemeinsam mit den europäischen Partnern den Bau winterfester Quartiere in der Ukraine unterstützen.

Die Kommunen fordern auch seit Wochen mehr finanzielle Unterstützung. Der Bund habe bereits zwei Milliarden Euro für die Unterbringung bereitgestellt, sagte Faeser. Anfang November werde Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ländern nun aber eine neue Vereinbarung zur finanziellen Unterstützung treffen.

Faeser kündigte zudem eine digitale Plattform an, bei der sich Experten über die Bereitstellung von Bundesimmobilien sowie privater Unterkünfte austauschen können. Faeser sprach von einer "angespannten Situation". Die jüngsten Angriffe Russlands auf die Ukraine hätten "dramatisch vor Augen geführt, was wir gerade in Europa erleben". Es gebe "schreckliche Kriegsverbrechen", von denen insbesondere auch Frauen und Kinder betroffen seien.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Polizeieinsatz wegen verdächtigen Gegenstands an Umspannwerk in Dormagen

Wegen eines verdächtigen Gegenstands ist die Polizei am Donnerstag zu einem Einsatz an einem Umspannwerk im nordrhein-westfälischen Dormagen ausgerückt. Ein Spaziergänger habe den nicht näher benannten Gegenstand am frühen Abend im Bereich der Anlage im Stadtteil Gohr auf dem Boden gefunden, sagte eine Sprecherin der Polizei in Neuss. Das Fundstück sei beschlagnahmt worden. Zuerst hatte der Westdeutsche Rundfunk berichtet.

ZDF-Umfrage vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD weiter ohne absolute Mehrheit

Drei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht eine ZDF-Umfrage weiterhin keine absolute Mehrheit für die klar führende AfD. In der am Donnerstag in Mainz veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen kommt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei auf 41 Prozent und damit auf einen Prozentpunkt mehr als in der vergangenen Woche. Mit unverändert 23 Prozent folgt die regierende CDU von Ministerpräsident Sven Schulze.

Vance: USA untersuchen Angriff auf iranische Hochzeit

Die USA untersuchen nach Angaben von Vizepräsident JD Vance den Angriff auf eine Hochzeitsfeier im Iran. Vance äußerte sich am Donnerstag in Washington zugleich "äußerst skeptisch" über die Angaben aus Teheran zu dem Vorfall. Die iranischen Staatsmedien seien "kein besonders verlässlicher Chronist" in dem Konflikt, sagte der Vizepräsident bei einem Pressebriefing im Weißen Haus.

Leiche von Kriegsverbrecher Mladic in Serbien eingetroffen

Die Leiche des verstorbenen bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Ratko Mladic ist in Serbien eingetroffen und mit militärischen Ehren empfangen worden. Der mit der serbischen Flagge bedeckte Sarg wurde nach der Ankunft aus Den Haag am Donnerstag von sechs Soldaten aus dem Flugzeug getragen, begleitet von Mladics Sohn Darko und dem serbischen Justizminister Nenad Vujic.

Textgröße ändern: