Pallade Veneta - Russland feuerte nach ukrainischen Angaben am Dienstag wieder 28 Raketen ab

Russland feuerte nach ukrainischen Angaben am Dienstag wieder 28 Raketen ab


Russland feuerte nach ukrainischen Angaben am Dienstag wieder 28 Raketen ab
Russland feuerte nach ukrainischen Angaben am Dienstag wieder 28 Raketen ab / Foto: Yasuyoshi CHIBA - AFP

Bei Angriffen am Dienstag haben russische Truppen nach Angaben der Ukraine insgesamt 28 Raketen auf das Land abgefeuert. "Seit heute Morgen wurden 28 feindliche Raketen abgefeuert, von denen 20 abgefangen werden konnten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videoansprache am Dienstagabend. Desweiteren sprach er von 15 Drohnen, "hauptsächlich iranische Angriffsdrohnen". Fast alle seien abgeschossen worden, sagte Selenskyj.

Textgröße ändern:

Der ukrainische Generalstab berichtete indes von Luftangriffen, russischen Marschflugkörpern und Mehrfachraketenwerfern. Es habe Angriffe auf mehr als zwei Dutzend Städte und Dörfer im ganzen Land gegeben.

Zuvor hatte die Regierung in Kiew sieben Tote nach einem Angriff auf die südukrainische Region Saporischschja am Dienstagabend gemeldet. Sieben weitere Menschen seien bei den Angriffen auf die Städte Orichiw und Stepnohirsk verletzt worden, erklärte der stellvertretende Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Tymoschenko.

Am Montag hatte Russland in einer Serie massiver Raketenangriffe laut russischem Verteidigungsministerium insgesamt 83 Raketen abgefeuert, 41 davon konnten den Angaben zufolge von der ukrainischen Luftabwehr abgefangen werden. Dabei schlugen erstmals seit Monaten auch wieder Raketen in Kiew und im westukrainischen Lwiw ein. Mindestens 19 Menschen starben bei den Angriffen, 105 wurden verletzt. Russlands Präsident Wladimir Putin sprach von Vergeltungsangriffen nach einer Explosion auf der Krim-Brücke am Samstag.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Dobrindts Anti-Vergesellschaftungsgesetz: Linke hält Pläne für verfassungswidrig

Die Linkspartei hält Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für verfassungswidrig, mit einem Investitionsschutzgesetz die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände zu erschweren. Damit werde versucht, Artikel 15 des Grundgesetzes, der Vergesellschaftungen vorsieht, auszuhöhlen, sagte die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp am Montag im ZDF. Das SPD-geführte Bundesjustizministerium räumte ein, das Vorhaben werfe "sehr komplexe Fragen" auf und sei letztlich "verfassungsrechtliches Neuland".

Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste siegt - Vucic räumt Niederlage ein

Serbien steht nach der Niederlage von Langzeit-Präsident Aleksandar Vucic bei der vorgezogenen Parlamentswahl vor einem Machtwechsel: Die aus einer Protestbewegung hervorgegangene Studentenliste erhielt einer Hochrechnung des renommierten Zentrums für Freie Wahlen und Demokratie (Cesid) vom Montag zufolge mehr als die Hälfte der Stimmen. Vucic - seit 14 Jahren in dem südosteuropäischen Land an der Macht - räumte zur Überraschung vieler Beobachter noch am Wahlabend seine Niederlage ein. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gratulierte der Studentenliste.

Zentralkomitee der KP tagt in China - Verschärfung der Disziplin geplant

In China hat Präsident Xi Jinping am Montag eine mehrtägige Sitzung der Eliten der Kommunistischen Partei eröffnet, bei der unter anderem die Disziplin in den eigenen Reihen verschärft werden soll. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua nehmen an dem Treffen etwa 300 Mitglieder des Zentralkomitees der regierenden Kommunistischen Partei teil. Berichten zufolge soll es dabei unter anderem um eine Eindämmung von Korruption und eine Steigerung der Effektivität und Loyalität gehen.

Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro erkennt Niederlage nicht an

Entgegen vieler Erwartungen hat der linksgerichtete Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva die Präsidentschaftswahl in Brasilien gewonnen. Er setzte sich in der Stichwahl knapp gegen seinen rechtsgerichteten Herausforderer Flávio Bolsonaro durch, der das Ergebnis jedoch nicht anerkennen will. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt gratulierten Lula am Montag zu seinen Wahlsieg.

Textgröße ändern: