Pallade Veneta - Bundeswehr sucht noch Konzept gegen Ausspähung von Standorten durch Drohnen

Bundeswehr sucht noch Konzept gegen Ausspähung von Standorten durch Drohnen


Bundeswehr sucht noch Konzept gegen Ausspähung von Standorten durch Drohnen
Bundeswehr sucht noch Konzept gegen Ausspähung von Standorten durch Drohnen / Foto: Robert MacPherson - AFP/Archiv

Die Bundeswehr sucht noch nach einem wirksamen Konzept, um ihre Standorte und Übungsplätze gegen die Ausspähung durch Drohnen zu schützen. Solche Überflüge hätten "ein unmittelbares Gefährdungspotential", wenn auf Übungsplätzen etwa ukrainische Soldaten in der Ausbildung seien, sagte die Präsidentin des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Martina Rosenberg, am Montag bei einer öffentlichen Anhörung im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags. "Es muss dafür Lösungen geben, die gerade in der Erarbeitung sind."

Textgröße ändern:

Ein wichtiger Aspekt seien dabei Hinweise aus der Bevölkerung, wenn Drohnen von außerhalb eines militärischen Sperrgeländes gestartet würden, sagte Rosenberg. Es gebe dann natürlich entsprechende Weisungen an die Dienststellen, wie damit umzugehen sei. Eng werde dabei auch mit den anderen Sicherheitsbehörden und der örtlichen Polizei zusammengearbeitet.

In vielen Fällen handele es sich aber um "kleine Quadrocopter oder Ähnliches, die dann darüber fliegen und sofort wieder weg sind, bevor überhaupt einer sie gesehen hat", sagte Rosenberg weiter. "Da sind wir dran, weil es eine tatsächliche Bedrohung ist."

Die Zuweisung der Verantwortung für Drohnen-Überflüge ist für die Bundeswehr häufig nicht einfach. "Es steht kein 'Z' auf der Drohne drauf", sagte Rosenberg mit Blick auf das von den russischen Truppen in der Ukraine genutzte Kennzeichnungssymbol. Der Militärgeheimdienst habe aber "natürlich Erfahrungswerte, mit denen wir arbeiten".

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an

Die Partei des brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro hat dessen Niederlage bei der Stichwahl gegen Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva eingeräumt. "Wir erkennen das vom Obersten Wahlgericht (TSE) verkündete Ergebnis der Präsidentschaftswahl an", erklärte Bolsonaros Liberale Partei am späten Montagabend (Ortszeit). Sie sei "jedoch der Ansicht, dass die vorgebrachten Bedenken im Rahmen einer ausgewogenen und demokratischen politischen Debatte angemessen berücksichtigt werden müssen".

Begrenzte Waffenruhe in russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky in Kraft getreten

In der russisch besetzten südukrainischen Stadt Oleschky ist eine örtlich begrenzte Waffenruhe in Kraft getreten. Die russischen Streitkräfte hätten am Dienstag "in der Region Oleschky im Gebiet Cherson ab 04.00 Uhr Moskauer Zeit" (03.00 Uhr Ortszeit, 02.00 Uhr MEZ) das Feuer eingestellt, teilte das russische Verteidigungsministerium im Onlinedienst Telegram mit. Dies geschehe "im Rahmen der Vorbereitungen für einen humanitären Einsatz".

Nach Bolsonaros Niederlage: Trump nennt Brasilien-Wahl "manipuliert"

US-Präsident Donald Trump hat Zweifel am Wahlsieg des linksgerichteten brasilianischen Staatschefs Luiz Inácio Lula da Silva gesät. Es sehe nach einer "manipulierten Wahl" aus, sagte Trump am Montag nach der Niederlage seines Verbündeten, des rechtsgerichteten Politikers Flávio Bolsonaro. Die Niederlage Bolsonaros bedeutet für Trump einen Rückschlag nach Wahlsiegen verbündeter Politiker in lateinamerikanischen Ländern wie Argentinien, Kolumbien oder Chile.

Flavio Bolsonaro darf nach eigenen Angaben Brasilien nicht verlassen

Gegen den bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegenen Kandidaten Flávio Bolsonaro ist nach dessen eigener Aussage eine Ausreisesperre verhängt worden. Er habe eine Anordnung des Obersten Gerichtes erhalten, wonach er seine Pässe abgeben müsse und es ihm untersagt sei, das Land zu verlassen, sagte Bolsonaro am Montag in einem Video. Er kündigte zugleich an, dass er weiter die Opposition anführen und sich "nicht einschüchtern" lassen wolle.

Textgröße ändern: