Pallade Veneta - THW weitet Hilfe bei Lieferung von Stromgeneratoren an Ukraine aus

THW weitet Hilfe bei Lieferung von Stromgeneratoren an Ukraine aus


THW weitet Hilfe bei Lieferung von Stromgeneratoren an Ukraine aus
THW weitet Hilfe bei Lieferung von Stromgeneratoren an Ukraine aus / Foto: SERGEY BOBOK - AFP

Angesichts der gezielten russischen Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine weitet das Technische Hilfswerk (THW) seine Unterstützung bei der Lieferung von Stromgeneratoren aus. Bisher seien 101 Stromerzeuger verschiedener Leistungsstärken in die Ukraine geliefert worden, teilte das THW auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Auf Bitten der Ukraine seien 108 weitere Stromgeneratoren bestellt worden.

Textgröße ändern:

In Planung sei die Beschaffung weiterer Stromaggregate mit hoher Kapazität, teilte das THW weiter mit. "Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Winter wurden von uns außerdem 28 Ölheizgeräte in die Ukraine geliefert."

Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal hatte vor seinem Berlin-Besuch diese Woche eindringlich um derartige Ausrüstung gebeten. Es werde kalt, und die Menschen brauchten diese "fürs blanke Überleben", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Ukraine werde "im Winter mehr als zehntausend mobile Generatoren und mobile Heizzentralen benötigen". Er warnte dabei: "Wenn es in der Ukraine keinen Strom, keine Heizung, kein Wasser mehr gibt, kann das einen neuen Migrationstsunami auslösen."

Das für das THW zuständige Bundesinnenministerium verwies darauf, dass "die Marktverfügbarkeit spezieller Hilfsgüter wie etwa von Ölheizgeräten und Stromerzeugern derzeitig stark eingeschränkt" sei. Deshalb könne "eine zeitnahe Unterstützung" der Ukraine "nicht durchgängig gewährleistet werden". Eine Ministeriumssprecherin betonte, dass die Beschaffungen von Hilfsgütern zur Versorgung der ukrainischen Bevölkerung im Winter in enger Abstimmung mit verschiedenen deutschen Unterstützungsstellen und den EU-Partnern erfolge.

Das Bundesinnenministerium bezifferte den Wert der für die Vorbereitung auf den Winter bereits gelieferten Ölheizgeräte, Stromerzeuger und Feldküchen auf gut 1,5 Millionen Euro. In Absprache mit den ukrainischen Behörden sei die Beschaffung von weiteren Geräten im Wert von knapp 4,9 Millionen Euro eingeleitet worden. Dazu gehörten Sanitär- und Wohncontainer, Lagerhallen und -zelte, Heizgeräte, Feldküchen und Stromerzeuger.

Auch im Bereich der Wasseraufbereitung ist das THW nach eigenen Angaben im engen Austausch mit den ukrainischen Behörden. Es sei auch mit der Beschaffung einer Wasseraufbereitungsanlage sowie mobiler Pumpstationen begonnen worden.

B.Cretella--PV

Empfohlen

"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin

Die durch einen Medienbericht öffentlich gewordene Angst der Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp vor Hamas-Sympathisanten ist zu einer neuen Belastungsprobe für die Koalitionsbildung ihrer Partei mit Grünen und SPD geworden. Während sich die Grünen nach der Veröffentlichung eines "Spiegel"-Berichts am Donnerstag hinter die mögliche künftige Regierende Bürgermeisterin stellten, äußerte sich der Berliner SPD-Fraktionschef Steffen Krach distanziert. Eralp gab sich kämpferisch: "Ich werde mich von niemandem einschüchtern lassen."

Steinmeier-Nachfolge: Frei rechnet mit Entscheidungen "in den nächsten Tagen"

Die CDU will sich nach Angaben von Unionsfraktionschef Thorsten Frei in der Bundespräsidentenfrage nicht zur Eile drängen lassen. Die Wahl des neuen Staatsoberhaupts erfolge am 30. Januar, sagte Frei am Donnerstag im ZDF. "Es ist also nicht so, dass wir jetzt irgendwie unter Zeitdruck stünden." Er rechne aber damit, "dass es da sicherlich in den nächsten Tagen gute Entscheidungen geben wird".

Israelische Regierung dringt auf Vorgehen gegen israelisch-arabische Parteien

Vor dem Hintergrund historischer Zugewinne israelisch-arabischer Parteien bei der Parlamentswahl in Israel dringt die israelische Regierung auf Ermittlungen gegen diese wegen angeblicher Finanzierung aus dem Ausland. "Die Wahlen in Israel wurden gestohlen", erklärte die Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu am Donnerstag. Der rechtsextreme Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir forderte die Festnahme der Chefs der israelisch-arabischen Parteien. Die Raam-Partei wies die Vorwürfe zurück.

Geplante "GenZ"-Proteste: Anhaltende Kritik an Initiative und Sorge vor Gewalt

Vor den geplanten bundesweiten Schülerprotesten am Samstag reißen die Kritik an der Initiative "GenZ regelt" und die Sorge vor gewaltsamen Ausschreitungen nicht ab. Während mehrere Initiatoren ihre friedvolle Absicht bekräftigten, verlor die Gruppe einen prominenten Mitgründer. Auch die Landesschülervertretung Niedersachsen distanzierte sich von den Protesten. Die Bundesschülerkonferenz kündigte unterdessen am Donnerstag eine eigene Demonstration für den 20. November an.

Textgröße ändern: