Pallade Veneta - USA verhängen Sanktionen gegen 14 iranische Offizielle

USA verhängen Sanktionen gegen 14 iranische Offizielle


USA verhängen Sanktionen gegen 14 iranische Offizielle

Die USA haben wegen der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran Sanktionen gegen 14 iranische Offizielle verhängt. Von den Strafmaßnahmen betroffen sind unter anderem der Geheimdienstchef der iranischen Revolutionsgarden, Mohammad Kasemi, und der Gouverneur der Provinz Sistan-Balutschistan, Hossein Chiabani, wie das US-Außenministerium am Mittwoch mitteilte. Verhängt wurden Sanktionen auch gegen sieben leitende Vertreter der Gefängnisbehörden, einschließlich Verantwortlicher des berüchtigten Ewin-Gefängnisses in Teheran, wo es kürzlich einen tödlichen Brand gegeben hatte.

Textgröße ändern:

"Seit dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini im Gewahrsam von Irans sogenannter 'Sittenpolizei' sind 40 Tage vergangen, und wir schließen uns ihrer Familie und dem iranischen Volk für einen Tag der Trauer und Einkehr an", erklärte US-Außenminister Antony Blinken. "Die USA unterstützen das iranische Volk und stellen sicher, dass die Verantwortlichen für die brutale Niederschlagung der anhaltenden landesweiten Proteste im Iran zur Rechenschaft gezogen werden."

Amini war Mitte September gestorben, nachdem die Sittenpolizei sie wegen des Vorwurfs festgenommen hatte, ihr Kopftuch nicht den Vorschriften entsprechend getragen zu haben. Aktivisten beschuldigen die Behörden, Amini misshandelt zu haben. Der Tod der jungen Kurdin löste massive Proteste aus, gegen die die Sicherheitskräfte mit großer Gewalt vorgehen.

Zum Ende der Trauerzeit um Amini gedachten am Mittwoch tausende Menschen an ihrem Grab der Kurdin. Die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw erklärte, Sicherheitskräfte hätten dabei in Aminis Heimatstadt Saghes das Feuer auf Demonstranten eröffnet.

Die USA haben seit Aminis Tod bereits mehrfach Sanktionen gegen den Iran verhängt. So wurden Sanktionen gegen die Sittenpolizei, Innenminister Ahmad Wahidi, Telekommunikationsminister Issa Sarepur und mehrere Sicherheitsvertreter verkündet.

M.Romero--PV

Empfohlen

Netanjahus Likud-Partei beantragt verlängerte Öffnungszeiten von Wahllokalen

Bei der Parlamentswahl in Israel hat die Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Wahllokale beantragt. "Wir haben einen Antrag gestellt, um die Zeiten für die Stimmabgabe zu verlängern", erklärte die konservative Partei am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Die Netanjahu-Partei versuchte zudem, ihre Wähler zu mobilisieren: "Wählt nur Likud", schrieb sie auf Telegram.

Anschlag bei Paris: Nationalversammlung hält Schweigeminute für Opfer ab

Nach dem rassistischen Anschlag nahe Paris mit einem Toten und fünf Verletzten haben die Abgeordneten der französischen Nationalversammlung am Dienstag eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. "Rassismus tötet, der Hass auf den anderen tötet", sagte die Vorsitzende der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet. Premierminister Sébastien Lecornu warnte seinerseits vor "Wörtern, die zu Waffen werden". Zuvor hatten bereits etwa 100 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport gegen Rassismus protestiert.

Grünen-Fraktion in Berlin bestätigt Graf und Jarasch als Vorsitzende

Rund fünf Wochen nach der Wahl in Berlin hat die Fraktion der Grünen im Abgeordnetenhaus ihre beiden Vorsitzenden Werner Graf und Bettina Jarasch im Amt bestätigt. Das teilte die Fraktion am Dienstag nach ihrer konstituierenden Sitzung mit. Graf, Jarasch und die anderen in den Fraktionsvorstand gewählten Mitglieder führten ihre Aufgaben "bis zum Abschluss der Regierungsbildung" fort, hieß es weiter.

Kolomojskij warnt vor finanziellen Folgen eines Kriegsendes für die Ukraine

Kolomojskij warnt vor finanziellen Folgen eines Kriegsendes für die Ukraine. Versuchen Sie mal, mit einem roten Stern am Revers durch Kiew zu laufen.

Textgröße ändern: