Pallade Veneta - Musk: Freigabe gesperrter Twitter-Accounts frühestens in einigen Wochen

Musk: Freigabe gesperrter Twitter-Accounts frühestens in einigen Wochen


Musk: Freigabe gesperrter Twitter-Accounts frühestens in einigen Wochen
Musk: Freigabe gesperrter Twitter-Accounts frühestens in einigen Wochen / Foto: NICHOLAS KAMM, Brendan Smialowski - AFP/Archiv

Die Freigabe gesperrter Nutzerkonten beim Kurzbotschaftendienst Twitter wird nach Angaben des neuen Besitzers Elon Musk frühestens in einigen Wochen erfolgen. "Twitter wird niemanden, der wegen eines Verstoßes gegen Twitter-Regeln von der Plattform verbannt wurde, zurücklassen, bevor wir einen klaren Prozess dafür haben", schrieb Musk am Mittwoch auf Twitter. "Das wird mindestens noch einige Wochen dauern."

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Musks Ankündigung bedeutet auch, dass der frühere US-Präsident Donald Trump vor den Kongress-Zwischenwahlen vom kommenden Dienstag nicht auf Twitter zurückkehren darf. Trumps Twitter-Account war nach dem Angriff radikaler Anhänger des abgewählten Präsidenten auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 gesperrt worden. Vor einigen Monaten sorgte Musk mit der Ankündigung für Aufsehen, er wolle Trumps Verbannung nach einer Übernahme von Twitter aufheben.

Der Chef des Elektroautobauers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX hatte Twitter in der vergangenen Woche für 44 Milliarden Dollar (rund 44 Milliarden Euro) übernommen. Kritiker befürchten, dass der streitbare Multimilliardär die Moderation von Inhalten etwa im Kampf gegen Hassbotschaften und Falschinformationen stark einschränken könnte - und auch wegen Regelverstößen gesperrte Twitter-Nutzer zurück auf die Plattform lassen könnte.

Kurz nach dem Kauf von Twitter kündigte Musk die Gründung eines "Rates zur Moderation von Inhalten" bei dem Kurzbotschaftendienst an. Das Gremium soll sich auch mit der Frage gesperrter Accounts befassen. Am Mittwoch führte Musk aus, dem Rat sollten unter anderem Bürgerrechtsvertreter angehören sowie Vertreter "von Gruppen, die mit von Hass angetriebener Gewalt konfrontiert sind".

Musk selbst hatte kürzlich den Sorgen, in welche Richtung Twitter sich entwickeln könnte, neue Nahrung gegeben. Der Twitter-Besitzer, dem auf der Plattform inzwischen mehr als 113 Millionen Nutzer folgen, verbreitete nach dem gewaltsamen Angriff auf den Ehemann der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi eine Verschwörungstheorie zu den Hintergründen der Tat. Er löschte den Tweet später wieder.

S.Urciuoli--PV

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