Pallade Veneta - Biden und Xi betonen bei Treffen auf Bali Bereitschaft zu offenem Austausch

Biden und Xi betonen bei Treffen auf Bali Bereitschaft zu offenem Austausch


Biden und Xi betonen bei Treffen auf Bali Bereitschaft zu offenem Austausch
Biden und Xi betonen bei Treffen auf Bali Bereitschaft zu offenem Austausch / Foto: SAUL LOEB - AFP

US-Präsident Joe Biden hat am Montag Chinas Staatschef Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels in Indonesien getroffen. Biden äußerte bei dem Treffen auf Bali die Hoffnung, dass ein "Konflikt" zwischen beiden Ländern vermieden werden könne. Ihm liege daran, "unsere Differenzen" in den Griff zu bekommen und zu verhindern, "dass aus Wettbewerb ein Konflikt wird".

Textgröße ändern:

Auch Xi zeigte sich zu einem offenen Austausch mit Biden bereit. China und die USA müssten "die richtige Richtung" für ihre Beziehungen finden, sagte der chinesische Staatschef. Die Welt erwarte, dass China und die USA ihre Beziehungen "richtig handhaben".

Das Weiße Haus hatte bereits vor dem Treffen mitgeteilt, dass Biden "Leitplanken" und "Verkehrsregeln" für die Beziehungen beider Länder bei dem Treffen festlegen wolle. "Wir stehen im Wettbewerb", sagte ein Vertreter des Weißen Hauses. Biden wolle sicherstellen, dass der "Wettbewerb nicht in einen Konflikt umschlägt". Biden selbst hatte gesagt, er wolle mit Xi "rote Linien" in den angespannten Beziehungen zwischen Washington und Peking festlegen.

Das Gespräch auf Bali ist das erste persönliche Treffen von Biden und Xi in ihren Ämtern als Präsidenten. Beide kennen sich jedoch seit Jahren persönlich insbesondere aus ihrer Zeit als Vizepräsidenten ihrer Länder.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne

Die SPD-Bundestagsfraktion befasst sich bei ihrer zweitägigen Klausurtagung mit den Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz (KI). In der "Perspektiv-Diskussion" gehe es auch um die Frage, ob KI-Konzerne mit einer Übergewinnsteuer belegt werden sollten, wenn ihre Profite eine bestimmte Schwelle überstiegen, sagte Fraktionschef Matthias Miersch am Donnerstag zum Auftakt. Diskutiert werden demnach auch die Folgen für die Demokratie durch die Konzentration von Marktmacht im KI-Bereich sowie die Konsequenzen für Arbeitsmarkt und Sozialsysteme.

Nach Zuflucht in Deutschland: Regierungsgegner im Iran zum Tode verurteilt

Einem teils erblindeten iranischen Regierungsgegner, der zeitweise in Deutschland Zuflucht gefunden hatte, droht im Iran die Hinrichtung. Wie mehrere Menschenrechtsorganisationen am Donnerstag mitteilten, wurde der 27-jährige Ali Sarei von einem iranischen Gericht wegen "Korruption auf Erden" zum Tode durch den Strang verurteilt.

Frankreichs Ex-Präsident Hollande bereitet erneute Kandidatur vor

Der sozialistische französische Ex-Präsident François Hollande bereitet sich offenbar auf eine erneute Präsidentschaftskandidatur vor. "Ende Dezember werde ich meine Entscheidung bekanntgeben", sagte er am Donnerstag beim Besuch einer Landwirtschaftsmesse in Châlons-en-Champagne, wo sich bereits mehrere weitere Präsidentschaftsbewerber gezeigt hatten. Am selben Tag veröffentlichte er ein Buch, das sich mit rund 100 Vorschlägen wie ein Wahlkampfprogramm liest.

Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung verklagt Dobrindt wegen Rechtsbeugung

Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Streit um die bisher nicht gewährten Fördermittel wegen Rechtsbeugung verklagt. Die Strafanzeige sei am Mittwoch in Berlin eingereicht worden, sagte die Stiftungs-Vorsitzende Erika Steinbach am Donnerstag in Berlin. Demnach wirft die Stiftung Dobrindts Ministerium vor, die Prüfung des Förderantrags seit dessen Einreichung im März 2025 zu verschleppen.

Textgröße ändern: