Pallade Veneta - Gipfelgastgeber Widodo fordert zum Auftakt von G20-Treffen Ende des Ukraine-Kriegs

Gipfelgastgeber Widodo fordert zum Auftakt von G20-Treffen Ende des Ukraine-Kriegs


Gipfelgastgeber Widodo fordert zum Auftakt von G20-Treffen Ende des Ukraine-Kriegs
Gipfelgastgeber Widodo fordert zum Auftakt von G20-Treffen Ende des Ukraine-Kriegs / Foto: KEVIN LAMARQUE - POOL/AFP

Der indonesische Präsident Joko Widodo hat zum Auftakt des G20-Gipfels auf Bali gemeinsame Anstrengungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs gefordert. Er rief die Staats- und Regierungschefs vor Beginn ihrer Beratungen dazu auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und sich für ein Ende des Kriegs einzusetzen. Widodo warnte zudem vor einem "neuen Kalten Krieg". "Heute sind die Augen der Welt auf uns gerichtet", sagte der indonesische Präsident. Der G20-Gipfel dürfe nicht "scheitern".

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj richtete sich mit einer Videobotschaft an die Teilnehmer des Gipfeltreffens. "Ich bin überzeugt, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, an dem der zerstörerische russische Krieg gestoppt werden muss und kann", sagte er laut einer englischen Übersetzung seiner Rede, die AFP vorlag. "Das wird Tausende von Leben retten."

Selenskyj richtete seine Botschaft an die "G19" und schloss Russland damit offenbar aus. Er verurteilte Moskaus "verrückte Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen". Für eine solche "nukleare Erpressung" gebe es keine Entschuldigung.

Kreml-Chef Wladimir Putin nimmt an dem Gipfeltreffen nicht teil. Er lässt sich vom russischen Außenminister Sergej Lawrow vertreten. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte nach seiner Ankunft am Montagabend auf Bali, es müsse bei dem G20-Gipfel auch über die Folgen des russischen Angriffskriegs diskutiert werden. Der Hunger in der Welt habe sich durch den Krieg verschärft, sagte Scholz. Menschen, die Hunger leiden, müsse jetzt geholfen werden.

Die Ukraine ist einer der größten Getreideproduzenten der Welt. Wegen des russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind die Getreideexporte Kiews jedoch stark beeinträchtigt. Selenskyj forderte in seiner Videobotschaft eine Verlängerung des Abkommens über den Export von ukrainischem Getreide durch das Schwarze Meer. Die unter Vermittlung der UNO und der Türkei ausgehandelte Vereinbarung läuft am 19. November aus.

C.Conti--PV

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