Pallade Veneta - Selenskyj: Angriffe auf Stromnetz sind "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"

Selenskyj: Angriffe auf Stromnetz sind "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"


Selenskyj: Angriffe auf Stromnetz sind "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
Selenskyj: Angriffe auf Stromnetz sind "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" / Foto: TIMOTHY A. CLARY - AFP/Archiv

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die russischen Luftangriffe auf das Stromnetz seines Landes bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" verurteilt. "Wenn wir Temperaturen unter Null Grad haben und Millionen von Menschen ohne Energieversorgung, ohne Heizung und ohne Wasser sind, ist das ein offenkundiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit", sagte Selenskyj am Mittwoch in seiner Videoansprache.

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Selenskyj hatte den ukrainischen UN-Botschafter selbst angewiesen, die Dringlichkeitssitzung zu dem heftigen russischen Raketenbeschuss auf die ukrainische Hauptstadt Kiew zu beantragen. "Die Ermordung von Zivilisten, die Zerstörung von ziviler Infrastruktur sind Terrortaten", erklärte er vor der Sitzung auf Twitter. Die internationale Staatengemeinschaft müsse darauf eine "entschlossene Antwort" geben.

Russland verfügt im UN-Sicherheitsrat als eines von fünf ständigen Mitgliedern über ein Vetorecht. Moskau kann damit jede Resolution des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen zum Ukraine-Krieg verhindern. Selenskyj forderte den Sicherheitsrat auf, sich "nicht von einem internationalen Terroristen(staat) in Geiselhaft nehmen zu lassen".

Nach dem russischen Beschuss war am Mittwoch die Wasser- und Stromversorgung in Kiew ausgefallen. Auch in anderen Teilen des Landes gab es nach Angaben der ukrainischen Behörden Blackouts, selbst die benachbarte Republik Moldau war betroffen. Die anhaltenden russischen Raketenangriffe setzen der Ukraine schwer zu. Viele Menschen sind ohne Wasser, ohne Strom und ohne Heizung.

E.M.Filippelli--PV

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