Pallade Veneta - Verbesserter Geiger in Ruka guter Sechster - Lanisek siegt

Verbesserter Geiger in Ruka guter Sechster - Lanisek siegt


Verbesserter Geiger in Ruka guter Sechster - Lanisek siegt
Verbesserter Geiger in Ruka guter Sechster - Lanisek siegt / Foto: JURE MAKOVEC - SID

Der deutsche Top-Skispringer Karl Geiger hat beim ersten "Schnee-Weltcup" der Saison deutlich aufsteigende Form gezeigt und im finnischen Ruka die erste Top-10-Platzierung für die DSV-Adler im WM-Winter geholt. Beim Sieg des Slowenen Anze Lanisek am Polarkreis flog der 29 Jahre alte Weltcup-Gesamtzweite des Vorjahres auf Rang sechs, gut einen Monat vor Beginn der Vierschanzentournee sammelte Geiger viel Selbstvertrauen.

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Geiger, der wie der Großteil der deutschen Mannschaft beim frühen Saisonauftakt auf Matten im polnischen Wisla Anfang November enttäuscht hatte, sprang zweimal 139,5 m. Mit 288,7 Punkten fehlten ihm aber letztlich fast sieben Meter auf das Podest. Weil der vor ihm platzierte Norweger Halvor Egner Granerud nachträglich disqualifiziert wurde, ging es für Geiger von Rang sieben noch etwas nach vorne.

Lanisek triumphierte bei seinem zweiten Weltcup-Sieg - den ersten hatte er im Vorjahr ebenfalls in Ruka gefeiert - mit 149,0 und 141,5 m (312,8 Punkte) knapp vor Österreichs Weltmeister Stefan Kraft (311,5). Im ersten Durchgang hatte Lanisek den unter anderem von Geiger gehaltenen Schanzenrekord um anderthalb Meter verbessert. Dritter wurde Piotr Zyla (300,7). Dawid Kubacki (beide Polen), Doppelsieger in Wisla, behauptete mit Platz vier das Gelbe Trikot des Weltcup-Spitzenreiters.

Der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) wurde als 14. zweitbester Deutscher. Der sechsmalige Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) sprang im ersten Durchgang starke 142,0 m, hatte aber große Probleme bei der Landung und danach leichte Knieschmerzen. Nach einem durchwachsenen zweiten Sprung reichte es nur zu Rang 16 in der Endabrechnung. Pius Paschke (Kiefersfelden) kam auf Platz 18.

Ex-Weltmeister Stephan Leyhe (Willingen), nach dem ersten Durchgang als Achter noch bester Deutscher, verpasste hingegen durch einen schwachen zweiten Sprung ein gutes Ergebnis und landete letztlich auf Rang 21.

F.M.Ferrentino--PV

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