Pallade Veneta - "Mega happy": Dreßen mit bemerkenswertem Comeback

"Mega happy": Dreßen mit bemerkenswertem Comeback


"Mega happy": Dreßen mit bemerkenswertem Comeback
"Mega happy": Dreßen mit bemerkenswertem Comeback / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Der fünfmalige Weltcup-Sieger Thomas Dreßen (Mittenwald) hat beim Abfahrtsweltcup in Lake Louise/Kanada ein bemerkenswertes Comeback hingelegt. In seinem ersten Weltcuprennen seit zweieinhalb Jahren belegte der frühere Kitzbühel-Sieger in 1:49,00 Minuten nach 35 Startern den starken achten Platz. Die gesamte Weltelite war zu diesem Zeitpunkt bereits im Ziel, die Strecke wurde bei zunehmender Bewölkung immer langsamer.

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"Ich bin mega happy mit der Fahrt", sagte Dreßen: "Beim Start habe ich die Nervosität gespürt. Es hat sich angefühlt, wie nach Hause zu kommen. Dann habe ich gedacht: Jetzt muss ich abliefern. Das habe ich ganz gut gemacht."

Der 29-Jährige, der im Zielraum die Faust reckte und einen Urschrei ausstieß, war seit März 2020 nicht mehr in einem Weltcup gestartet. Seither musste sich Dreßen einer Hüft- und einer Knie-Operation unterziehen. Nur bei der WM 2021 hatte er sein Glück versucht.

Den Sieg sicherte sich Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen (1:47,98) mit 0,06 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Daniel Hemetsberger und einer Zehntel auf den letztjährigen Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt aus der Schweiz.

Stark präsentierte sich auch Romed Baumann (Kiefersfelden). Der WM-Zweite von 2021 im Super-G fuhr auf Rang zehn, Dominik Schwaiger (Königssee) erreichte Rang zwölf. Wie Dreßen, der die Startnummer vier ergattert hatte, waren sie sehr früh an der Reihe.

Das Rennen auf der "Olympic Downhill"-Strecke von Lake Louise, auf der Dreßen 2019 beim ersten Start nach Kreuzbandriss gewonnen hatte, war die erste Weltcup-Abfahrt der Saison. Zuvor waren die beiden für Anfang Oktober geplanten Wettbewerbe am Matterhorn wetterbedingt abgesagt worden.

Auch der Weltcup in Kanada stand zunächst unter keinem guten Stern, am Freitag wurde das Rennen kurzfristig "wegen der aktuellen Wettersituation und der Prognose für den weiteren Tag" verschoben worden. Für die Männer war es überhaupt erst das zweite Saisonrennen nach dem Weltcup-Auftakt in Sölden (Riesenslalom).

Am Sonntag (20.30 Uhr MEZ) steht in Lake Louise noch ein Super-G auf dem Programm.

A.Rispoli--PV

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