Pallade Veneta - WM-Fight im Fußballstadion: Fury schlägt Chisora erneut

WM-Fight im Fußballstadion: Fury schlägt Chisora erneut


WM-Fight im Fußballstadion: Fury schlägt Chisora erneut
WM-Fight im Fußballstadion: Fury schlägt Chisora erneut / Foto: BEN STANSALL - SID

Box-Champion Tyson Fury hat in London seinen britischen Landsmann Dereck Chisora erneut geschlagen und den WM-Gürtel im Schwergewicht erfolgreich verteidigt. Der exzentrische 34-Jährige gewann im Fußballstadion von Tottenham Hotspur durch Technischen K.o. in der zehnten Runde.

Textgröße ändern:

Fury, der sich selbst den Spitznamen "Gypsy King" verpasst hat, hatte im dritten Aufeinandertreffen mit seinem 38 Jahre alten Kontrahenten wie erwartet wenig Mühe und tat selten mehr als nötig. Zwei-, dreimal pro Runde stellte er Chisora in der Ecke und landete ein paar Schläge, danach ging es meist zügig wieder in den sicheren Clinch. In Runde zehn folgte schließlich der Abbruch - Chisora war nicht mehr in der Lage sich zu verteidigen.

Mit dem Sieg über Chisora blieb Fury auch im 34. Profikampf seiner Karriere ungeschlagen und kann als WBC-Weltmeister nun weiter auf den mit Spannung erwarteten Vereinigungskampf gegen den Ukrainer Alexander Usyk hoffen, der die Gürtel der Verbände WBA, IBF und WBO hält. Ein Termin im Dezember war von Usyk-Seite abgesagt worden, nun wird der Fight für 2023 angestrebt.

U.Paccione--PV

Empfohlen

DHB: Mit 14 Vize-Weltmeisterinnen zur EM - Smits als Edeljoker

Keine Experimente: Bundestrainer Markus Gaugisch startet mit 16 Spielerinnen in die Medaillenmission bei der Handball-EM und verzichtet dabei vorerst auf Xenia Smits. Die Rückraumspielerin, die erst im August ein Kind zur Welt brachte, steht nicht im Aufgebot von Deutschlands Handballerinnen für den Saison-Höhepunkt im Dezember, unter den Auserwählten sind aber auch ohne Smits noch 14 Vize-Weltmeisterinnen aus dem vergangenen Jahr.

CAS: Russland darf an Eishockey-WM in Deutschland teilnehmen

Die russische Eishockeynationalmannschaft darf bei der Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland starten - das geht aus einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS hervor, das am Freitag bekannt gegeben wurde. Zuvor hatte der Weltverband IHHF Russland wie auch Belarus von den Titelkämpfen wegen des 2022 begonnenen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgeschlossen.

Bayern im Klassiker ohne Neuer - Kimmich trainiert

Bayern München muss auch im deutschen Fußball-Klassiker gegen Borussia Dortmund auf seinen Kapitän Manuel Neuer verzichten, darf aber auf die Rückkehr von dessen Stellvertreter Joshua Kimmich hoffen. "Leider kommt das Spiel ein bisschen zu früh für Manuel Neuer, er hat immer noch Schmerzen im Fuß", sagte Interimstrainer Aaron Danks vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Kimmich dagegen sollte nach dem Trauerfall in seiner Familie am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. "Danach werden wir miteinander sprechen und sehen, wie er durchkommt", sagte Danks.

Zverev und die gute Fitness: "War der zweitbeste Spieler"

Nach dem Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste hat Alexander Zverev seine exzellente Fitness als ausschlaggebenden Punkt für das beste Jahr seiner Karriere unterstrichen. "Ich wäre ein Idiot, hier zu sitzen und zu sagen, ich wäre so gut wie Jannik Sinner gewesen. Das war ich nicht. Ich war der zweitbeste Spieler, weil Carlos Alcaraz verletzt war und nicht spielen konnte", sagte Zverev nach seinem Achtelfinalsieg beim ATP-Turnier in Wien. Aber: "Fitness ist ein großer Teil des Sports."

Textgröße ändern: