Pallade Veneta - Marokko beschwert sich bei der FIFA über Schiedsrichter

Marokko beschwert sich bei der FIFA über Schiedsrichter


Marokko beschwert sich bei der FIFA über Schiedsrichter
Marokko beschwert sich bei der FIFA über Schiedsrichter / Foto: GABRIEL BOUYS - SID

Marokkos Fußballföderation (FRMF) hat nach dem Aus im WM-Halbfinale gegen Titelverteidiger Frankreich Beschwerde über Schiedsrichter Cesar Arturo Ramos bei der "zuständigen Stelle" des Weltverbandes FIFA eingelegt. Dies teilte die FRMF am Donnerstag mit. Insbesondere stören sich die Marokkaner an der Wertung zweier Szenen, die aus ihrer Sicht den Ausgang des Spiels gegen Frankreich (0:2) am Mittwoch maßgeblich beeinflusst hat.

Textgröße ändern:

Ob Marokko überdies Protest gegen die Wertung des Spiels einlegen wird, wurde aus der Mitteilung nicht deutlich. "Der marokkanische Verband wird keine Mühen scheuen, die Rechte der Nationalmannschaften zu verteidigen und zu wahren", hieß es in dem Schreiben.

Bei den beiden Situationen hatte Marokko jeweils einen Elfmeterpfiff gefordert, Ramos entschied jedoch anders. Man habe "mit großer Verwunderung registriert", dass sich der Videoassistent in diesen Szenen nicht eingeschaltet habe, hieß es weiterhin.

Frankreichs Torschütze Theo Hernandez hatte in der 27. Minute im eigenen Strafraum den Ball und den Fuß von Marokkos Sofiane Boufal berührt. Bei einer weiteren strittigen Situation hatte Aurelien Tchouameni den marokkanischen Stürmer Youssef En-Nesyri zu Fall gebracht.

Ein Protest der Marokkaner erscheint aussichtslos. Bereits am Samstag (16.00 Uhr MEZ/MagentaTV) geht es im Spiel um Platz drei gegen Vizeweltmeister Kroatien. Am Sonntag (16.00 Uhr MEZ/MagentaTV und ARD) folgt das Endspiel zwischen Frankreich und Lionel Messis Argentinier.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Medien: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand

Der Wechsel von Joti Chatzialexiou zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Sportvorstand Markus Krösche ist offenbar bereits beschlossene Sache. Wie der kicker und Bild berichten, wird der 50-Jährige den 1. FC Nürnberg in Richtung Main verlassen. Dort soll Chatzialexiou laut kicker am 1. Februar 2027 seine Arbeit aufnehmen.

Nach fünf Monaten: Boldt muss in Hannover gehen

Nach nur fünf Monaten muss Jonas Boldt seinen Posten als Sport-Geschäftsführer beim kriselnden Fußball-Zweitligisten Hannover 96 wieder räumen. Das gab der Klub am Samstag in einer knappen Mitteilung bekannt. Der Aufsichtsrat habe sich "einstimmig auf die Abberufung" verständigt, hieß es darin.

Verstappen schimpft nach Lawson-Kollision: "Nicht sehr klug"

Max Verstappen hat nach einer Kollision mit Liam Lawson im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Mexiko deutliche Kritik an seinem Red-Bull-Nachwuchskollegen geübt. Beide Formel-1-Piloten erhielten nach dem Zwischenfall jeweils eine Strafversetzung um einen Startplatz für das Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky).

Martín reist aus Sepang ab - Márquez nutzt Chance im Sprint

Noch vor dem Qualifying warf Jorge Martín das Handtuch, nach seinem Handgelenkbruch machte eine Teilnahme des früheren Champions an den MotoGP-Rennen in Malaysia doch keinen Sinn. "Für die Effizienz auf der Strecke war das Risiko zu hoch. Es war die beste Option, aufzuhören", sagte der Spanier vor seiner vorzeitigen Abreise.

Textgröße ändern: