Pallade Veneta - Skilegende Rosi Mittermaier im Alter von 72 Jahren gestorben

Skilegende Rosi Mittermaier im Alter von 72 Jahren gestorben


Skilegende Rosi Mittermaier im Alter von 72 Jahren gestorben
Skilegende Rosi Mittermaier im Alter von 72 Jahren gestorben / Foto: - - AFP/Archiv

Die deutsche Skilegende Rosi Mittermaier ist tot. Sie starb im Alter von 72 Jahren nach schwerer Krankheit, wie ihre Familie am Donnerstag dem Sport-Informationsdienst (SID) mitteilte. Die ehemalige Weltklasseathletin sei "im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen". Mittermaier war durch den Gewinn zweier Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck berühmt geworden, zusätzlich gewann sie damals noch eine Silbermedaille.

Textgröße ändern:

Mittermaier wurde am 5. August 1950 in München geboren und wuchs auf der Winklmoosalm oberhalb von Reit am Winkl auf, wo ihre Eltern eine Skischule und eine Gaststätte betrieben. Die Ausnahmesportlerin debütierte in der Saison 1966/1967. Der Erfolg bei den Olympischen Spielen 1976 war der Höhe- und zugleich Endpunkt ihrer aktiven Karriere. Im selben Jahr trat die von den Fans "Gold-Rosi" genannte Sportlerin als Skirennfahrerin bereits zurück.

Später gründete sie mit ihrem Mann Christian Neureuther unter anderem eine Firma, versuchte sich als Popsängerin, schrieb Bücher und war Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee. Neben ihrem Mann hinterlässt sie ihre beiden Kinder Ameli und Felix Neureuther. Letzterer wurde selbst Skiprofi.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Traumhaftes Profidebüt: Malek El Mala rettet Köln einen Punkt

Malek El Mala hat dem 1. FC Köln bei seiner traumhaften Profi-Premiere einen Punkt bei Union Berlin gerettet. Der 21-Jährige traf bei seinem ersten Einsatz an der Seite seines jüngeren Bruders Said El Mala zum 1:1 (0:1)-Endstand, die Rheinländer wendeten so fünf Tage nach dem spektakulären 5:0-Zweitrundenerfolg im DFB-Pokal beim schnellen Wiedersehen mit den Köpenickern einen Rückschlag ab.

DEL: Mannheim gewinnt Spitzenspiel in Berlin

Die Siegesserie des Titelverteidigers Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist gerissen. Nach vier Erfolgen nacheinander verlor der Tabellenführer das Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim 1:3 (1:1, 0:0, 0:2). Die Kurpfälzer gewannen ihrerseits zum vierten Mal in Folge, rückten zumindest vorläufig auf Rang zwei vor und sitzen den Eisbären mit nur noch zwei Punkten Rückstand im Nacken.

St. Pauli hilft mit: Club siegt am Millerntor

Der Sportvorstand wechselt nach der Winterpause zu Eintracht Frankfurt, ein baldiges Wiedersehen des 1. FC Nürnberg mit Joti Chatzialexiou aber bleibt nicht ausgeschlossen. Beim FC St. Pauli untermauerte der Club erneut seinen Ambitionen auf einen Aufstieg in die Bundesliga, durch das 3:1 (1:0) am Millerntor behauptete die junge und äußerst defensivstarke Mannschaft von Trainer Miroslav Klose ihren zweiten Tabellenplatz in der 2. Liga.

Wagner feiert Premierensieg mit Querelenklub Hannover

Querelenklub Hannover 96 hat dank des Premierensieges von Trainer Sandro Wagner den ersten Schritt aus der Krise geschafft. Einen Tag nach der Trennung von Kurzzeit-Sportchef Jonas Boldt gewannen die Niedersachsen trotz Rückstand am 10. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga 2:1 (0:1) gegen Dynamo Dresden. Wagner feierte im fünften Pflichtspiel unter seiner Regie den ersten Dreier gegen dezimierte Gäste.

Textgröße ändern: