Pallade Veneta - Straßer schrammt in Wengen am Podest vorbei

Straßer schrammt in Wengen am Podest vorbei


Straßer schrammt in Wengen am Podest vorbei
Straßer schrammt in Wengen am Podest vorbei / Foto: MARCO BERTORELLO - SID

Skirennläufer Linus Straßer hat seine nächste Podestplatzierung im Weltcup nur knapp verpasst. Der 30-jährige Münchner fuhr beim spektakulären Slalom-Klassiker in Wengen bei widrigsten Bedingungen auf Platz vier. Zum "Stockerl", das er in diesem Winter schon zweimal erreicht hat, fehlte ihm genau eine Sekunde.

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Der Norweger Henrik Kristoffersen feierte seinen 30. Weltcup-Sieg, den dritten am Männlichen im Berner Oberland. Straßer lag 1,49 Sekunden hinter dem Sieger, Sebastian Holzmann (+4,27) kam auf Platz 18.

"Nennen wir es clever", sagte Straßer über seine dosierte Fahrt im Finale. Währenddessen habe er gedacht: "Verdammt, das kann man wirklich schneller fahren." Er habe sich "wirklich nicht gut gefühlt. Deshalb die Freude im Ziel." Dort zeigte er nach Zwischenführung die rechte Faust und schrie ein langes "Yeees" ins Schneetreiben.

Die Athleten litten unter den extremen Bedingungen. Im ersten Lauf waren nicht nur die Pistenverhältnisse, sondern auch die Kurssetzung grenzwertig. TV-Experte Felix Neureuther sprach von "Gewürge". Straßer, der seine günstige Startnummer 2 gut genutzt hatte, meinte: "Es ist schade, es sollte für jeden halbwegs fair sein."

Zum zweiten Durchgang fielen die Temperaturen stark ab, es begann zu schneien. "Es ist nicht ganz einfach", sagte Straßer über die Sicht, "aber wir sind es gewohnt."

A.Fallone--PV

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