Pallade Veneta - Turnierchef hält trotz Nachtschicht von Murray an Plan fest

Turnierchef hält trotz Nachtschicht von Murray an Plan fest


Turnierchef hält trotz Nachtschicht von Murray an Plan fest
Turnierchef hält trotz Nachtschicht von Murray an Plan fest / Foto: WILLIAM WEST - SID

Turnierdirektor Craig Tiley hält trotz der Nachtschicht von Andy Murray bis 4 Uhr morgens Anpassungen am Zeitplan der Australian Open für nicht nötig. "Wenn man nur ein Spiel für den Abend ansetzt und es eine Verletzung gibt, hat man weder für die Fans noch für die Fernsehsender etwas", sagte Tiley dem TV-Sender Nine: "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund, den Spielplan zu ändern."

Textgröße ändern:

Der zweimalige Olympiasieger Murray hatte in der Nacht zu Freitag (Ortszeit) nach 5:45 Stunden Spielzeit erst um 04.06 Uhr den 4:6, 6:7 (4:7), 7:6 (7:5), 6:3, 7:5-Erfolg gegen den Australier Thanasi Kokkinakis perfekt gemacht. "Ich weiß nicht, wem es etwas bringt", hatte Murray danach gesagt. Er fügte mit Blick auf die Uhr an: "Nach so einem Match kommen wir hierher, und das ist die Diskussion." Es sei "eine kleinen Farce". Der Schotte sprach auch an, dass es für die Ballkinder zu spät sei.

"Verrückt - kein anderer Sport macht das", schrieb die 18-malige Grand-Slam-Siegerin Martina Navratilova und forderte per Twitter, dass im Tennis "bessere Regeln" in Bezug auf das Wetter sowie die Start- und Endzeiten von Matches gefunden werden müssten. Tiley sagte, die Erwartung sei, dass in den Abendsessions zwischen 19 und 24 Uhr zwei Matches abgeschlossen werden könnten.

Auch bei den French Open sorgten im vergangenen Jahr späte Endzeiten der Abendmatches für Diskussionen.

A.Fallone--PV

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: