Pallade Veneta - Völler ehrlich: "Wollte es zu Beginn nicht machen"

Völler ehrlich: "Wollte es zu Beginn nicht machen"


Völler ehrlich: "Wollte es zu Beginn nicht machen"
Völler ehrlich: "Wollte es zu Beginn nicht machen" / Foto: © FIRO/SID

Rudi Völler hatte auf das Engagement als Sportchef beim Deutschen-Fußball-Bund (DFB) anfangs keine große Lust. "Ich wollte es zu Beginn nicht unbedingt machen", sagte der 62-Jährige bei seiner Vorstellung: "Auf einmal haben mich alle angeguckt, ob ich es machen könnte. Ich war erstmal nicht so richtig überzeugt. Aber ich habe mich überzeugen lassen, dass es für diese Zeit eine gute Lösung ist."

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Der Hauptgrund sei für ihn das Heimturnier 2024. "Ich will für diese 18 Monate mit meiner Erfahrung Input geben und helfen, eine erfolgreiche EM zu spielen", führte Völler aus: "Ich gehe mit sehr viel Elan und Freude an die Aufgabe." Diese sei allerdings zeitlich klar auf das Ende der EM begrenzt. "Es ist mein Plan, dass ich es nicht länger mache", stellte der Weltmeister von 1990 klar.

Er wolle dafür sorgen, dass sich die Nationalmannschaft wieder "volksnäher" präsentiere. "Wie das aussieht, wird man sehen. Man kann das Rad nicht zurückdrehen auf vor 30, 40 Jahren. Aber man kann schon einige Sachen anpassen", betonte Völler. Er bilde sich nicht ein, "die ganzen Strukturen beim DFB ändern zu können. Da sind sicher Jüngere berufen. Aber ich kann meine Meinung dazu sagen", so der langjährige Funktionär von Bayer Leverkusen.

Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte bei der Berufung von Völler die "absolute Fokussierung auf die Euro. Das war eine wichtige Weichenstellung. Denn er verfügt nicht nur über Sachverstand, sondern mit ihm ist eine gute Vertrauensbasis möglich." Er persönlich unterscheide "nicht in jung und alt, es gibt nur gut und schlecht", so DFB-Vize Hans-Joachim Watzke, "und Rudi ist sehr gut."

N.Tartaglione--PV

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