Pallade Veneta - Biathlet Fleig kündigt nach Platz 16 Karriereende an

Biathlet Fleig kündigt nach Platz 16 Karriereende an


Biathlet Fleig kündigt nach Platz 16 Karriereende an
Biathlet Fleig kündigt nach Platz 16 Karriereende an

Fahnenträger Martin Fleig wird nach den Paralympischen Spielen in Peking seine erfolgreiche Karriere beenden. "Das war ganz sicher mein letztes Biathlonrennen", sagte der Nordische nach der Langdistanz mit Tränen in den Augen: "Ich habe mich dazu entschieden, meine Karriere nach Peking zu beenden und fühle mich sehr wohl dabei. Es fühlt sich sehr gut an, es ist genau der richtige Zeitpunkt für mich. Ich wusste es schon, als ich hierhergekommen bin."

Textgröße ändern:

In seinem letzten Biathlonrennen der Karriere erwischte Fleig einen ganz schwachen Tag. Der Freiburger konnte auf der Langdistanz in der Loipe nicht ganz mithalten und leistete sich zusätzlich mit acht Strafminuten beim Schießen ungewohnte Fehler. In der Endabrechnung reichte dies nach 12,5 km nur zu Rang 16, es fehlten neun Minuten zu seiner dritten Paralympics-Medaille. Am Sonntag wird er noch mit der deutschen Langlaufstaffel antreten.

Dennoch kann Fleig auf erfolgreiche letzte Spiele sowie eine generell sehr erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. In Zhangjiakou holte er sich mit Silber auf der Mitteldistanz im Biathlon eine weitere Paralympics-Medaille, nachdem er 2018 in Pyeongchang mit seinem Triumph auf der Langdistanz seinen größten Karriereerfolg feierte. Insgesamt wurde er in Biathlon und Langlauf viermal Weltmeister, sammelte neun WM-Medaillen.

"Es gab Höhen und Tiefen. Dass es viele große Höhen gab, ist sehr, sehr schön. Ich durfte einige große Erfolge feiern", sagte Fleig. Die freigewordene Zeit werde er für "meine Familie" nutzen, führte der Verwaltungsfachangestellte aus: "Ich möchte für meine Frau und unseren kleinen Dackel da sein. Dazu Sport machen, wenn ich will und nicht wenn ich muss. Es ist mir ganz wichtig zur Ruhe zu kommen."

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Trump empfiehlt iranischem Team Verzicht auf Fußball-WM-Teilnahme

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Fußball-Nationalmannschaft den Verzicht auf die Teilnahme an der anstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika nahegelegt. Er begründete dies am Donnerstag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit einer Sorge um "Leben und Sicherheit" der Spieler. Noch vor wenigen Tagen hatte Trump laut Fifa-Präsident Gianni Infantino erklärt, dass die Fußballer trotz des Iran-Kriegs in den USA "natürlich willkommen" seien.

Trump: Iran sollte nicht an der Fußball-WM teilnehmen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran einen WM-Verzicht nahegelegt. "Die iranische Fußballnationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen, aber ich halte es wirklich nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit", schrieb Trump am Donnerstag im Sozialen Netzwerk Truth Social.

Sprint von Otepää: Biathlet Nawrath auf Podest

Philipp Nawrath hat zum Auftakt des Weltcups in Otepää endlich wieder für ein Ausrufezeichen der deutschen Biathleten gesorgt und das Podest erreicht. Der 33-Jährige (+17,8 Sekunden) belegte im Sprint über zehn Kilometer ohne Strafrunde hinter dem ebenfalls fehlerfreien Tagessieger Sturla Holm Lägreid aus Norwegen und Emilien Jacquelin aus Frankreich (0 Strafrunden/+10,7) den dritten Platz. Für die Männer des Deutschen Skiverbandes (DSV) war es das erst dritte Einzelpodest in diesem Winter.

Kellermann wechselt zu BVB-Frauen

Erfolgsmanager Ralf Kellermann nimmt nach seiner Zeit beim VfL Wolfsburg eine neue Aufgabe bei Borussia Dortmund an. Der scheidende Sportdirektor wird im Sommer in gleicher Position bei den aufstrebenden BVB-Frauen einsteigen, er unterschrieb einen Vertrag bis 2029.

Textgröße ändern: