Pallade Veneta - 60 Punkte: Umstrittener NBA-Star Irving mit Karrierehöchstwert

60 Punkte: Umstrittener NBA-Star Irving mit Karrierehöchstwert


60 Punkte: Umstrittener NBA-Star Irving mit Karrierehöchstwert
60 Punkte: Umstrittener NBA-Star Irving mit Karrierehöchstwert

Basketball-Superstar Kyrie Irving hat mit einer rekordträchtigen Gala-Vorstellung in der nordamerikanischen Profiliga NBA aufhorchen lassen. Der 29-Jährige legte beim 150:108-Sieg seiner Brooklyn Nets bei den Orlando Magic um Franz und Moritz Wagner stolze 60 Punkte auf. Damit übertraf der Impfskeptiker seinen Karrierehöchstwert von 57 Zählern aus dem Jahr 2015.

Textgröße ändern:

"Ich habe mich gut gefühlt", sagte Irving danach: "Wenn man 60 Punkte aus dem Spielfluss heraus macht und es nicht erzwungen wirkt, wenn man nicht zu viele schlechte Würfe macht und wenn man auf die Bank kommt und die Jungs einen unterstützen und einem sagen, dass man den Rekord holen soll - dann lohnt es sich Basketball zu spielen."

Moritz (17 Punkte) und Franz (16) Wagner hatten dem wie entfesselt aufspielenden Irving kaum etwas entgegenzusetzen. Irving egalisierte zudem auch die Saisonbestmarke, die Karl-Anthony Towns (Minnesota Timberwolves) lediglich am Tag zuvor aufgestellt hatte. Erstmals seit 1962 erzielten verschiedene Spieler an aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 60 Punkte. Nets-Coach Steve Nash lobte im Anschluss, Irving sei "einfach unglaublich."

Irving sorgte wegen seiner Haltung zur Corona-Impfung immer wieder für Kontroversen. Da er die Impfung verweigert, hatte er den Saisonstart verpasst und lief Anfang Januar erstmals für die Nets in dieser Spielzeit auf. Wegen der Regularien in New York darf Irving immer noch keine Heimspiele bestreiten. Erst am Tag vor seiner 60-Punkte-Gala war Brooklyn mit einer Geldstrafe über 50.000 US-Dollar belegt worden, weil sich Irving am Sonntag beim Heimspiel gegen die New York Knicks in der Kabine aufgehalten hatte.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"

Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."

Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern

Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.

Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"

Uli Hoeneß sieht den geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem angedrohten Boykott der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Scheitern verurteilt. "Ich persönlich glaube, dass die Europäer noch gar nicht wissen, wie stark sie eigentlich sind. Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident am Rande des Trainingslagers am Tegernsee: "Wenn die Europäer wirklich einig sind, wenn sie konsequent daran arbeiten, dann wird Herr Infantino mit diesem Plan nicht durchkommen."

Textgröße ändern: