Pallade Veneta - Ralf Schumacher: Die Top-Teams bleiben vorn

Ralf Schumacher: Die Top-Teams bleiben vorn


Ralf Schumacher: Die Top-Teams bleiben vorn
Ralf Schumacher: Die Top-Teams bleiben vorn

Ralf Schumacher erwartet nach der gewaltigen Reglement-Änderung in der Formel 1 keinen großen Favoritensturz. "Es wird leider alles so bleiben, wie es war", sagte der langjährige Grand-Prix-Pilot im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Ich glaube nicht, dass sich etwas daran ändert, welche Protagonisten um den Titel mitfahren werden."

Textgröße ändern:

Auch die neue Kostenobergrenze, unter der die Boliden für dieses Jahr entwickelt wurden, helfe da nicht. "Die Teams werden deshalb nicht intelligenter oder weniger intelligent", sagte Schumacher, "und kleinere Teams werden niemals mit den riesengroßen Infrastrukturen von Red Bull oder Mercedes mithalten können."

Hoffnung hat der 46-Jährige, dass sich "das Racing" ändert: "mehr Überholmanöver, ein näher aneinanderrückendes Feld." Auch diesem Zweck soll die Regelnovelle dienen, die Autos gehen zum Saisonstart am Sonntag (16.00 Uhr MEZ/Sky) in Bahrain mit deutlich verändertem Aerodynamik-Konzept an den Start.

Ganz vorne erwartet Schumacher weiterhin "Red Bull und Mercedes, womöglich Ferrari". Seinem Neffen Mick Schumacher und dem Haas-Team traut er einen Sprung vom Ende des Feldes zu: "Sollte Mick irgendwie unter die zehn Besten kommen, wäre das fantastisch."

G.Riotto--PV

Empfohlen

"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik

Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"

Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."

Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern

Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.

Textgröße ändern: