Pallade Veneta - Baskenland-Rundfahrt: Roglic verliert Gesamtführung

Baskenland-Rundfahrt: Roglic verliert Gesamtführung


Baskenland-Rundfahrt: Roglic verliert Gesamtführung
Baskenland-Rundfahrt: Roglic verliert Gesamtführung

Der slowenische Radstar Primoz Roglic hat die Gesamtführung bei der 61. Baskenland-Rundfahrt verloren. Der 32 Jahre alte Titelverteidiger vom Team Jumbo-Visma kam auf der schwierigen fünften Etappe beim Sieg des Spaniers Carlos Rodriguez (Ineos Grenadiers) nicht mit der Spitzengruppe ins Ziel, neuer Primus ist damit Belgiens Jungstar Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl Team).

Textgröße ändern:

Rodriguez setzte sich nach 163,8 km in Mallabia mit sieben Sekunden Vorsprung auf seinen kolumbianischen Teamkollegen Daniel Felipe Martinez durch, der am Vortag die vierte Etappe gewonnen hatte. Martinez liegt im Gesamtklassement zwei Sekunden hinter Evenepoel auf Platz zwei. Roglic hatte als 19. 1:15 Minuten Rückstand und ist nun Gesamtachter (+1:05).

Emanuel Buchmann (Ravensburg) vom deutschen Top-Team Bora-hansgrohe leistete an der letzten Bergwertung wertvolle Helferdienste für Alexander Wlassow, der Rang sieben belegte und weiter Gesamtvierter (+0:22) ist. Bester Deutscher war am Freitag Routinier Simon Geschke (Berlin/Cofidis) auf Rang 18.

Am Samstag stehen beim schweren Finale der Baskenland-Rundfahrt von Eibar nach Alto de Arrate (135,7 km) sieben Anstiege und eine knackige Bergankunft auf dem Programm.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

WNBA: Toronto verliert trotz starker Sabally

Trotz einer starken Leistung von Nyara Sabally hat Toronto Tempo in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga WNBA die sechste Niederlage nacheinander kassiert. Bei den Golden State Valkyries unterlag die neue Franchise aus der kanadischen Metropole 79:96. Die deutsche Nationalspielerin war mit 19 Punkten und acht Rebounds die beste Spielerin ihrer Mannschaft.

Henseleit: "Sollte einfach nicht sein"

Platz eins verloren oder Platz zwei gewonnen? Für Esther Henseleit war diese Frage nach der knappen Niederlage im Stechen bei der British Open leicht zu beantworten. "Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mir heute die Chance auf den Sieg erarbeitet habe und wie ich mich präsentiert habe", sagte die Hamburger Profi-Golferin nach ihrem größten Karriere-Erfolg neben Olympia-Silber 2024 in Paris.

"Das ist Unsinn": Zverev kritisiert Masters-Format

In Abwesenheit zahlreicher Top-Stars hat Alexander Zverev vor dem Auftakt des Masters in Montreal seine Kritik am Format der 1000er-Turniere erneuert. Die Absagen, etwa von Jannik Sinner oder Novak Djokovic, seien "ein Ergebnis des zweiwöchigen Masters-Events. Ich denke, es ist für einige Spieler einfach zu lang, zu viel vor den US Open", sagte Zverev. Er hält auch von finanziellen Anreizen nichts. Zuvor war über Sanktionen oder Bonuszahlungen diskutiert worden, um die Top-Spieler zu einer Teilnahme zu bewegen.

Hainer zu FIFA: "Grober Verstoß gegen Corporate Governance"

Herbert Hainer hat das jüngste Vorgehen der FIFA und ihres Präsidenten Gianni Infantino angeprangert. Die umstrittenen und nach heftigsten Protesten gescheiterten Investorenpläne seien "ein grober Verstoß gegen Corporate Governance", also Leitplanken in Bezug auf Transparenz, Kontrolle und Verantwortung, gewesen, sagte der Präsident des FC Bayern in Südkorea. "Ich bin der Überzeugung, dass es jetzt starke Bestrebungen gibt, das detailliert aufzuarbeiten und dann auch die nötigen Konsequenzen daraus zu ziehen, dass eben solche Dinge nicht mehr passieren und dass man in der Zukunft einen deutlich demokratischeren Prozess hat", sagte Hainer.

Textgröße ändern: