Pallade Veneta - Paris-Roubaix: Van Baarle rast im Staub zum Sieg

Paris-Roubaix: Van Baarle rast im Staub zum Sieg


Paris-Roubaix: Van Baarle rast im Staub zum Sieg
Paris-Roubaix: Van Baarle rast im Staub zum Sieg / Foto: Thomas SAMSON - SID

Der niederländische Radprofi Dylan van Baarle hat die 119. Auflage des Klassikers Paris-Roubaix gewonnen. Der 29-Jährige vom Team Ineos Grenadiers setzte sich am Ostersonntag nach ungemein fordernden 257,2 Kilometern, 54,8 davon auf dem berüchtigten Kopfsteinpflaster, souverän nach einer Solofahrt im Finale durch. Im Velodrom von Roubaix lag er nach 5:37:01 Stunden 1:47 Minuten vor dem Belgier Wout van Aert (Jumbo-Visma). Dritter wurde zeitgleich der Schweizer Stefan Küng (Groupama-FDJ).

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Ungewöhnliche hohe Temperaturen von knapp 20 Grad, die staubigen Paves sowie der beständige Rückenwind, der für die mit einem Schnitt von 47,1 km/h mit Abstand schnellste Roubaix-Auflage der Geschichte und damit viele Stürze sorgte, verlangten den Fahrern alles ab. Van Baarle war wie zahlreiche andere Profis von einem Defekt betroffen, setzte sich dann aber kurz vor dem letzten ganz schweren Kopfsteinpflaster-Sektor Carrefour de l'Arbre entscheidend ab.

Bester Deutscher war Routinier John Degenkolb (Gera/DSM) auf einem guten 18. Rang mit 4:47 Minuten Rückstand. Nils Politt (Köln/Bora-hansgrohe), bei der zuvor letzten Austragung im Frühjahr vor drei Jahren Zweiter, kam zeitgleich auf Rang 22.

2021 war das Rennen pandemiebedingt auf Oktober verschoben worden, 2020 ausgefallen. Der Italiener Sonny Colbrelli, der bei der Schlammschlacht im vergangenen Herbst im Sprint triumphiert hatte, fehlte, nachdem er im März bei Katalonien-Rundfahrt mit Herzproblemen schwer kollabiert war.

P.Colombo--PV

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