Pallade Veneta - Selke und Belfodil erlösen Hertha bei Magaths Jubiläum

Selke und Belfodil erlösen Hertha bei Magaths Jubiläum


Selke und Belfodil erlösen Hertha bei Magaths Jubiläum
Selke und Belfodil erlösen Hertha bei Magaths Jubiläum / Foto: JOHN MACDOUGALL - SID

Hertha BSC hat den Abstiegsgipfel in der Fußball-Bundesliga gewonnen und Trainer Felix Magath das Jubiläum versüßt. In Magaths 500. Bundesligaduell als Cheftrainer gewannen die Berliner zum Abschluss des 31. Spieltags das Schlüsselspiel gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 (1:0) und distanzierten die Schwaben auf vier Punkte.

Textgröße ändern:

Dem VfB, den Magath zwischen 2001 und 2004 trainierte, droht auf dem Relegationsplatz nach zwei Jahren im Oberhaus mehr denn je der erneute Absturz in die Zweitklassigkeit. Auch Hertha ist als 15. weiterhin in Gefahr. Dass die Berliner dem Saisonfinale nun aber zumindest etwas entspannter entgegenblicken kann, verdanken sie den Angreifern Davie Selke (4.) und Ishak Belfodil (90+3.).

Magath verzichtete nach dem wichtigen Erfolg in Augsburg auf Rotation. Einzig der Gelb-gesperrte Marco Richter wurde von Vladimir Darida ersetzt. Beim VfB kehrte Kapitän Wataru Endo nach seiner Corona-Pause in die Startelf zurück.

Die 54.589 Zuschauer im gut gefüllten Olympiastadion sahen einen fulminanten Hertha-Start. Von der in der Vergangenheit viel zu oft gezeigten Lethargie war nichts zu sehen, die Berliner zeigten die richtige Körpersprache, agierten in den Zweikämpfen aggressiv und überzeugten mit viel Offensivdrang.

Der Lohn folgte schnell: Nach einer scharfen Hereingabe von Ex-Nationalspieler Marvin Plattenhardt traf Selke zur Führung. Bereits zuvor hatte der Ex-Stuttgarter Marc Oliver Kempf die Führung nach einer Ecke knapp verpasst (3.).

Die Blau-Weißen kontrollierten in der Folge das Geschehen, auch, weil das Mittelfeld um den emsigen Suat Serdar die Räume eng machte und viele entscheidende Duell gewann. Die folgenden Umschaltaktionen verpufften jedoch meist.

Stuttgart tat sich im Ballbesitz enorm schwer und kam dem Berliner Strafraum kaum gefährlich nahe. Bis zum Pausenpfiff flachte das Niveau der Begegnung zunehmend ab. Große Möglichkeiten erspielte sich keines der beiden Teams.

In der zweiten Halbzeit verschob sich das Kräfteverhältnis zunächst zugunsten der Gäste. Hertha wurde passiver und schien zeitweise Selbstvertrauen einzubüßen. Der VfB kam vermehrt zu Abschlüssen, Konstantinos Mavropanos traf nach einem starken Solo nur die Latte (52.). Hertha wurde nach personellen Wechseln stabiler, trotzdem blieb das Spiel offen. Belfodil machte spät alles klar.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Trotz schwieriger Anreise: Irak tritt zu Playoff in Mexiko an

Die irakische Fußball-Nationalmannschaft wird trotz des Krieges im Nahen Osten ihre Reise zum Playoff-Spiel für die WM 2026 antreten. Das teilte der nationale Verband am Samstag mit, zuletzt hatten die Iraker noch auf eine Verlegung der Begegnung gehofft. Irak soll am 31. März bei den interkontinentalen Ausscheidungsspielen im mexikanischen Monterrey um eines der letzten Tickets für die Endrunde im Sommer kämpfen, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet. Gegner ist der Sieger des Duells zwischen Bolivien und Suriname, das am 26. März stattfindet.

Endlich keine "Zielscheibe" mehr: Alcaraz unterliegt Medwedew

Die Siegesserie von Tennisstar Carlos Alcaraz hat am Samstag in Indian Wells ein unerwartet deutliches Ende genommen. Der Weltranglistenerste unterlag im Halbfinale des ATP-Masters dem Russen Daniil Medwedew 3:6, 6:7 (3:7), für den Spanier war es die erste Niederlage im Jahr 2026 nach 16 Siegen. Medwedew, nun auch schon mit neun Erfolgen in Serie, trifft im Finale auf Jannik Sinner, der zuvor Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev ausgeschaltet hatte (6:2, 6:4).

Orlando mit siebtem Sieg - Doncic entscheidet Overtime-Krimi

Tristan da Silva und Moritz Wagner haben ihre Siegesserie mit Orlando Magic in der NBA fortgesetzt. Bei Miami Heat gewann das Team um die deutschen Basketball-Profis in der Nacht zum Sonntag mit 121:117 und fuhr den siebten Erfolg nacheinander ein. Durch den starken Lauf steht Orlando im Osten auf dem direkten Playoff-Rang fünf.

"Ein guter Punkt": Heckings Debüt macht Wolfsburg Hoffnung

Der perfekte Einstand war zum Greifen nah, am Ende zeigte sich Dieter Hecking "zufrieden" mit einem Punkt bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank des VfL Wolfsburg. Wenn man bis kurz vor dem Ende 1:0 führe "hätte man gerne drei", schränkte der 61-Jährige zwar nach dem 1:1 (0:0) bei der TSG Hoffenheim ein, dennoch sei es ein "guter Punkt", betonte Hecking.

Textgröße ändern: