Pallade Veneta - Formel 1: Porsche und Audi entwickeln bereits Motoren

Formel 1: Porsche und Audi entwickeln bereits Motoren


Formel 1: Porsche und Audi entwickeln bereits Motoren
Formel 1: Porsche und Audi entwickeln bereits Motoren / Foto: ROGER KISBY - SID

Der Einstieg von Porsche und Audi in die Formel 1 ab der Saison 2026 rückt immer näher. Beide Marken haben bereits damit begonnen, Motoren zu entwickeln, wie Volkswagen-Chef Herbert Diess am Montag bei einer Veranstaltung der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" und der "Wolfsburger Nachrichten" sagte: "Bei Porsche sind die Pläne schon ziemlich weit fortgeschritten, bei Audi noch nicht ganz so weit."

Textgröße ändern:

Nur durch das neue Motoren-Reglement mache der kostspielige Einstieg in die Königsklasse für die VW-Töchter Sinn. "Wir haben die Zusage bekommen, dass wir mit Formel 1 mehr Geld nach Wolfsburg bekommen als ohne Formel 1", sagte Diess: "Wenn schon Motorsport, dann sollte es die Formel 1 sein. Hier ist der Werbe-Effekt am kraftvollsten."

Bei Porsche läuft alles auf eine Zusammenarbeit mit dem Topteam Red Bull hinaus, Audi wird mit dem Schweizer Sauber-Team, das momentan unter dem Namen Alfa Romeo antritt, in Verbindung gebracht.

Das neue Motoren-Reglement für die Zeit ab 2026 liegt noch nicht vor, es soll aber deutlich nachhaltiger werden. Die Antriebe sollen deutlich stärker elektrifiziert werden, zudem synthetischer Kraftstoffen zum Einsatz kommen. In diesem Jahr, möglichst schon im Sommer, will der Automobil-Weltverband FIA das Reglement für die neuen Antriebe absegnen.

In die Formel 1 könne man "nicht einsteigen, wenn sich nicht ein Technikfenster öffnet. Das heißt, man braucht eigentlich eine Regeländerung", sagte Diess. Sonst könne man den Rückstand auf die etablierten Hersteller nicht aufholen: "Da brauchen Sie fünf oder zehn Jahre, um vorn mitzufahren. Einsteigen können Sie nur, wenn Sie eine größere Regeländerung haben."

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Trotz Knöchelverletzung: Zverev im Viertelfinale von Shanghai

Alexander Zverev (29) hat das Viertelfinale beim ATP-Masters in Shanghai erreicht, doch der rechte Knöchel bereitet dem designierten Weltranglistenersten große Sorgen. Obwohl Zverev sichtlich angeschlagen war, bezwang er am Dienstag den Kasachen Alexander Bublik 7:6 (8:6), 4:6, 7:6 (7:1). Geht es für ihn trotz der Verletzung weiter, trifft der Hamburger im Viertelfinale auf den an Position neun gesetzten Australier Alex de Minaur.

BVB in Norwegen ohne Schlotterbeck

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss in der Champions League beim norwegischen Vertreter FK Bodö/Glimt auf Nico Schlotterbeck verzichten. Der Innenverteidiger fehle nach mehreren Verletzungen aus Gründen der Belastungssteuerung, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Dienstag vor dem Abflug am Dortmunder Flughafen. Vor dem BVB stehen drei Auswärtsspiele und 11.000 Flugkilometer innerhalb von sieben Tagen.

Rückkehr nach Afrika: Formel 1 fährt in Ruanda

Die Formel 1 kehrt nach Afrika zurück. Ab den "frühen 2030er Jahren" wird in Ruanda der Große Preis von Afrika stattfinden. Das gab die Königsklasse des Motorsports am Dienstag bekannt. Zuletzt hatte 1993 im südafrikanischen Kyalami ein Grand Prix in Afrika stattgefunden.

Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis 2029 verlängert. "Mit Niko Kovac befinden wir uns seit seinem Amtsantritt vor etwas mehr als anderthalb Jahren auf einem sehr guten Weg", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Dienstag: "Er hat die Mannschaft konstant weiterentwickelt und genießt innerhalb unseres Klubs eine hohe Akzeptanz." Die Verlängerung sei "ein klares Zeichen für Konstanz und Stabilität".

Textgröße ändern: