Pallade Veneta - BVB: Adeyemi kommt als Haaland-Ersatz

BVB: Adeyemi kommt als Haaland-Ersatz


BVB: Adeyemi kommt als Haaland-Ersatz
BVB: Adeyemi kommt als Haaland-Ersatz / Foto: CHRISTOF STACHE - SID

Borussia Dortmund hat schnell Ersatz für seinen abgewanderten Topstar Erling Haaland gefunden. Der BVB gab am Dienstag die Verpflichtung des deutschen Nationalstürmers Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg bekannt, eine Stunde nachdem der Haaland-Transfer offiziell vermeldet worden war.

Textgröße ändern:

Adeyemi (20), in München geboren, erhält in Dortmund einen Vertrag bis 2027 und soll Teil des nächsten Angriffs auf den FC Bayern werden. Die Ablöse beträgt schätzungsweise 30 Millionen Euro.

"Karim Adeyemi ist ein hochtalentierter, junger deutscher Nationalspieler, dessen Stärke im Abschluss unserem Offensivspiel genauso gut zu Gesicht stehen wird wie sein extremes Tempo", sagte Dortmunds scheidender Sportdirektor Michael Zorc. "Nach den Transfers von Niklas Süle und Nico Schlotterbeck bekommen wir in Karim Adeyemi für die kommende Saison einen weiteren sehr spannenden Spieler", ergänzte Zorcs Nachfolger Sebastian Kehl.

Adeyemi spielte beim TSV Forstenried in München, beim FC Bayern und lange in der Jugend der SpVgg Unterhaching, aus der er zur Saison 2018/19 nach Salzburg wechselte. Er spielte zunächst für das Red-Bull-Farmteam FC Liefering in der zweiten österreichischen Liga, parallel in der Youth League für Salzburg.

Dort stieg er letztlich in die erste Mannschaft auf, im Jahr 2020 unterschrieb er eine Vertragsverlängerung bis 2024. Er spielte sich oben fest, wurde dreimal österreichischer Double-Gewinner, U21-Europameister und gab im September 2021 sein Debüt für die A-Nationalmannschaft. Als Joker traf er gleich in der Nachspielzeit gegen Armenien. Zwei weitere Länderspiele kamen seitdem hinzu.

"Als kleiner Junge war ich fasziniert vom schwarzgelben Tempofußball. Deshalb stand für mich schnell fest, dass ich gerne zum BVB wechseln möchte, als ich vom Dortmunder Interesse erfahren habe", sagte Adeyemi.

Der Stürmer ist der dritte Nationalspieler nach Süle (Bayern München) und Schlotterbeck (SC Freiburg/beide Innenverteidigung), der zur kommenden Saison zum BVB kommt. Er ist ein pfeilschneller, sehr agiler Stürmer, die Wucht eines Erling Haaland bringt er allerdings nicht mit.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Tischtennis-EM: Deutsche Doppel spielen um Medaillen

Die deutschen Spitzendoppel spielen bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana um die Medaillen. Sowohl das Männer-Paar aus Dang Qiu und Benedikt Duda als auch die Frauen-Duos des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) zogen mit Erfolgen am Mittwoch ins Viertelfinale ein. Mit einem weiteren Sieg hätten die Paare Bronze bereits sicher.

Medien: FIFA plant Milliardenausschüttung an Verbände

Inmitten des Machtkampfes plant der Fußball-Weltverband FIFA offenbar eine milliardenschwerde Ausschüttung an seine Mitglieder. Das berichtete The Athletic vor der Sitzung der FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich. Demnach werde erwartet, dass die FIFA und ihr viel kritisierter Präsident Gianni Infantino einen Vorschlag vorlegen werden, der vorsieht, zwischen 2027 und 2030 über sechs Milliarden US-Dollar an sogenannten Fördermitteln auszuzahlen - und damit mehr als doppelt so viel wie bisher.

Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen auf Medaillenkurs - Männer raus

Die deutschen Teamsprinterinnen haben sich zum Auftakt der Bahnrad-WM in Shanghai in Medaillenform präsentiert. In der Qualifikation rasten die Europameisterinnen Clara Schneider, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch in 46,303 Sekunden auf Rang drei, Olympiasieger Großbritannien (45,842) und China (45,912) waren aber deutlich schneller. Die deutschen Männer sind dagegen bereits raus.

"Nicht unterschätzen": Freiburg hofft auf guten Europa-Start

Arg viel wusste Igor Matanovic nicht über den Auftaktgegner des SC Freiburg in der Conference League. "Den Namen, mehr leider auch nicht", sagte der Angreifer über den tschechischen Vertreter FK Jablonec mit einem Augenzwinkern. Doch man werde den Kontrahenten "genau analysieren. Wir dürfen nichts anderes machen als zuletzt und sie um Gottes Willen nicht unterschätzen. Das werden wir aber auch nicht machen. So wurden wir alle nicht erzogen."

Textgröße ändern: