Pallade Veneta - Infantino verteidigt Katar - Lob für UEFA trotz WM-Streit

Infantino verteidigt Katar - Lob für UEFA trotz WM-Streit


Infantino verteidigt Katar - Lob für UEFA trotz WM-Streit
Infantino verteidigt Katar - Lob für UEFA trotz WM-Streit / Foto: © FIRO/SID

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Kritik an WM-Gastgeber Katar erneut zurückgewiesen. "Die Fortschritte sind unbestreitbar", sagte der Chef des Weltverbandes am Mittwoch beim Kongress der Europäischen-Fußball Union (UEFA) in Wien. Natürlich sei "nicht alles perfekt". Aber es gehe "in die richtige Richtung".

Textgröße ändern:

Seit Jahren steht Katar als Austragungsland der kommenden WM (21. November bis 18. Dezember) wegen Menschenrechtsverletzungen und der Situation der Arbeitsmigranten in der Kritik. Die katarischen Machthaber verweisen stets auf neue Gesetze im Land. Laut Medienberichten sollen zudem Tausende Arbeiter auf Baustellen gestorben sein.

Menschenrechtsorganisation kritisieren immer wieder die unzureichende Umsetzung von Reformen. Infantino versicherte, dass er persönlich dort sei und fordere, die "Gesetze wirksam durchzusetzen". Zudem kündigte er an, dass Arbeiter, die keinen Lohn erhalten hätten, entschädigt werden sollen.

Mit Blick auf den Streit um seine Idee für eine WM alle zwei Jahre zeigte sich Infantino versöhnlich. Der Schweizer bedankte sich bei der UEFA und Präsident Aleksander Ceferin für den "ständigen Dialog, in dem konstruktiv versucht wird, Lösungen für den Weltfußball zu finden". Er sei überzeugt, "dass wir alle gemeinsam den besten Weg nach vorne finden werden", sagte Infantino, der die Reform der Champions League lobte.

Gegen Infantinos WM-Pläne hatte es in den vergangenen Monaten heftigen Widerstand gegeben. Die UEFA und der südamerikanische Verband CONMEBOL sprachen sich immer wieder vehement gegen eine Verkürzung des Zyklus von vier auf zwei Jahre aus.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Nach Hirnhautreizung: Kompany aus Klinik entlassen

Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern ist nach seinem Zusammenbruch in Folge einer Hirnhautreizung aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte der Münchner Sportvorstand Max Eberl im Vorfeld der DFB-Pokalpartie des Titelverteidigers gegen den 1. FC Magdeburg. "Das ist, glaube ich, die größte und die schönste Nachricht für uns alle", sagte Eberl in der ARD.

Champions League: Nächster Dämpfer für Bayern-Frauen

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben in der Champions League im Kampf um die Top vier erneut einen Dämpfer kassiert. Der deutsche Double-Sieger kämpfte sich gegen Real Madrid zwar nach einem frühen 0:2-Rückstand noch einmal zurück, kam aber nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus - wie schon im ersten Europapokal-Heimspiel der Saison gegen Manchester City.

Lange Überzahl: Undav erlöst Stuttgart in Paderborn spät

Der VfB Stuttgart hat nach schwierigem Wochen dank Deniz Undav neue Kraft in seinem "Lieblingswettbewerb" getankt und darf weiter vom dritten Pokalfinale in Serie träumen. Der Finalist der vergangenen Saison und Sieger von 2025 setzte sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach langer Überzahl mit 1:0 (0:0) bei Ligakonkurrent SC Paderborn durch.

Schalke 04 scheitert bei Dynamo Dresden

Fußball-Bundesligist Schalke 04 ist frühzeitig aus dem DFB-Pokal ausgeschieden und rutscht immer tiefer in die Krise. Die offensiv erneut zu harmlose Mannschaft von Trainer Miron Muslic verlor am Mittwoch ihr Zweitrunden-Duell bei Zweitligist Dynamo Dresden mit 0:2 (0:0) und verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Der fünfmalige DFB-Pokalsieger wartet seit sechs Jahren auf die Teilnahme an der Runde der letzten 16 Mannschaften, wettbewerbsübergreifend ist Schalke nun seit fünf Spielen sieglos.

Textgröße ändern: