Pallade Veneta - Diamond League: Röhler chancenlos bei schwierigem Wind

Diamond League: Röhler chancenlos bei schwierigem Wind


Diamond League: Röhler chancenlos bei schwierigem Wind
Diamond League: Röhler chancenlos bei schwierigem Wind / Foto: ANDREJ ISAKOVIC - SID

Rio-Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) hat beim Start der Diamond League in Doha/Katar bei schwierigem Wind nur eine Nebenrolle gespielt. In der Speerwurf-Konkurrenz kam der 30-Jährige nicht über 72,51 m hinaus und belegte Rang sieben. Der Mainzer Julian Weber wurde guter Dritter in 86,09.

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An der Stätte seines WM-Coups von 2019 pulverisierte Anderson Peters aus Grenada seine persönliche Bestleistung um fast sechs Meter, beim Siegwurf des 24-Jährigen landete der Speer erst nach 93,07 m - Röhlers Meetingrekord aus dem Jahr 2017 liegt bei 93,90 m. Auch der zweitplatzierte Tscheche Jakub Vadlejch knackte am Freitag die magische 90-m-Marke (90,88).

Der deutsche Rekordhalter Johannes Vetter verzichtete auf einen Start in Doha. Am Sonntag wirft er sich beim Meeting in seiner Wahlheimat Offenburg für die Saisonhöhepunkte in Eugene/Oregon, wo vom 15. bis 24. Juli die WM stattfindet, und München (EM vom 15. bis 21. August) ein.

Wegen der kräftigen Böen in Doha wurde der Stabhochsprung-Wettbewerb der Männer mit Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden) gar nicht erst gestartet. Er wird am Samstag in der Aspire Academy unter geschlossenem Dach nachgeholt.

Kugelstoßerin Sara Gambetta (SV Halle) wurde bei ihrem Freiluft-Saisondebüt Siebte mit einer Weite von 18,40 m. Weltmeister Noah Lyles (USA) gewann über 200 m in starken 19,72 Sekunden (bei 2,1 m/s Rückenwind), Olympiasieger Andre de Grasse aus Kanada wurde Vierter (20,15).

Im Duell der "geteilten" Hochsprung-Olympiasieger hatte Mutaz Essa Barshim bei seinem Heimspiel klar das bessere Ende für sich. Der Katarer übersprang 2,30 m und wurde Zweiter, der Italiener Gianmarco Tamberi schaffte lediglich 2,20. Es war ihr erstes Aufeinandertreffen seit der emotionalen Nacht von Tokio im vergangenen Sommer.

Der zweimalige Weltmeister Barshim und Europameister Tamberi hatten bei Olympia jeweils 2,37 m übersprungen, die Erhöhung um zwei Zentimeter schafften beide trotz mehrerer Versuche jedoch nicht. Barshim fragte den Schiedsrichter daraufhin: "Können wir zwei Goldmedaillen haben?" Und der Offizielle bewilligte.

L.Bufalini--PV

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