Pallade Veneta - Buchmann fährt beim Giro auf Top-10-Kurs - Ciccone gewinnt

Buchmann fährt beim Giro auf Top-10-Kurs - Ciccone gewinnt


Buchmann fährt beim Giro auf Top-10-Kurs - Ciccone gewinnt
Buchmann fährt beim Giro auf Top-10-Kurs - Ciccone gewinnt / Foto: Luca Bettini - SID/AFP

Radprofi Emanuel Buchmann fährt beim Giro d'Italia weiter der besten deutschen Platzierung seit fast vier Jahrzehnten entgegen. Der 29 Jahre alte Ravensburger verteidigte am Sonntag beim Sieg des Italieners Giulio Ciccone auf der schweren Bergetappe nach Cogne seinen siebten Rang im Gesamtklassement und geht mit 2:00 Minuten Rückstand auf den führenden Olympiasieger Richard Carapaz in die Giro-Schlusswoche ab Dienstag.

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Buchmann (Bora-hansgrohe) kam als 17. in der Favoritengruppe mit 7:50 Minuten Rückstand ins Ziel. Knapp vor ihm lag sein Teamkollege Lennard Kämna (Wedel), der Etappensieger vom Ätna zeigte als Zwölfter (+7:48) erneut eine ganz starke Leistung. Zeitgleich mit Buchmann behauptete Boras Australier Jai Hindley seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung mit neun Sekunden Rückstand auf Carapaz.

Als bislang letzter deutscher Fahrer hatte 1983 Dietrich Thurau (Platz fünf) den Giro unter den besten Zehn abgeschlossen. Buchmann war bislang nur bei der Tour de France 2019 als Vierter in die Top 10 einer der drei großen Landesrundfahrten gefahren.

Ciccone (Trek-Segafredo) setzte sich in einer Hitzeschlacht bei der Bergankunft auf 1622 m als Solist mit 1:31 Minuten Vorsprung auf den Kolumbianer Santiago Buitrago (Bahrain-Victorious) durch.

Carapaz (Ineos Grenadiers) hatte das Rosa Trikot am Samstag beim Etappensieg des Briten Simon Yates (BikeExchange–Jayco) auf dem anspruchsvollen 14. Teilstück mit 3200 Höhenmetern erobert. Dort hatte der frühere Giro-Sieger Tom Dumoulin (Niederlande/Jumbo-Visma) als nächster Topfahrer nach dem Franzosen Romain Bardet aufgegeben, Buchmann rückte dadurch um einen Rang nach vorne.

Nach dem letzten Ruhetag am Montag wird der Giro mit der nächsten Kletterpartie über 202 km von Salo nach Aprica fortgesetzt. Vier der noch ausstehenden sechs Etappen finden im Hochgebirge statt, die Rundfahrt endet am 29. Mai in Verona.

E.Magrini--PV

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