Pallade Veneta - Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris

Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris


Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris
Entscheidung über Wimbledon sorgt für Diskussionen in Paris / Foto: THOMAS SAMSON - SID

Der Entzug der Weltranglistenpunkte von Wimbledon hat zum Start der French Open für ein geteiltes Echo bei den Tennisprofis gesorgt. "Ich sage nicht, dass die ATP eine falsche Entscheidung getroffen hat, aber wir würden lieber um Punkte spielen", sagte der US-Amerikaner John Isner.

Textgröße ändern:

Er stehe aber auf der Seite der ATP, die mit der WTA beschlossen hatte, die Ergebnisse von Wimbledon in diesem Jahr nicht für die Weltrangliste zu werden. Dies hatten die Spieler-Organisationen als Reaktion auf das Vorgehen der Turnier-Veranstalter aus London bekannt gegeben, keine russischen und belarussischen Spieler für das Rasen-Highlight (27. Juni bis 10. Juli) zuzulassen.

Seine Landsfrau Sloane Stephens sieht wie Isner keinen Anlass, die betroffenen Spieler und Spielerinnen auszuschließen. "Wenn man sich überlegt, wofür unsere Tour steht, wird Diskriminierung niemals toleriert", sagte die einstige US-Open-Siegerin: "Das ist genau, was passiert."

Der Ungar Marton Fucsovics, Nummer 55 der Welt, hatte zuvor in den Sozialen Netzwerken beklagt, dass es für ihn durch den Verlust der Vorjahrespunkte keine Chance gebe, ein deutliches Abrutschen im Ranking zu verhindern.

Der einstige Weltranglistendritte Dominic Thiem versuchte zu relativieren. "Ich denke, es ist eine schwierige Entscheidung und für einige Spieler wahrscheinlich sehr schmerzhaft", sagte er nach seinem Ausscheiden am Sonntag: "Das eigentliche Problem liegt in der Ukraine, und wir hoffen, dass dort bald wieder Frieden herrscht."

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

"Korruption" beim Afrika-Cup?: Senegal fordert Aufklärung

Die Regierung Senegals hat nach der umstrittenen Aberkennung des Afrika-Cup-Titels eine "unabhängige internationale Untersuchung" wegen möglicher Korruption gefordert. In einer Erklärung vom Mittwoch kritisierte Regierungssprecherin Marie Rose Khady Fatou Faye zudem die Entscheidung scharf, Marokko nachträglich zum Afrikameister zu ernennen.

Mainz will Geschichte schreiben: "Geschieht nicht jedes Jahr"

Trainer Urs Fischer vom FSV Mainz 05 hat vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Conference League gegen Sigma Olmütz am Donnerstag (18.45 Uhr, RTL+) an die historische Chance für den Klub erinnert. "Wir können Geschichte schreiben", sagte der Schweizer am Mittwoch und fügte an: "Viertelfinale in der Conference League, das geschieht nicht jedes Jahr. Das muss einem bewusst sein."

Medien: Grünes Licht für Urbig

Dem Einsatz von Bayern Münchens Torhüter Jonas Urbig im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwochabend (21.00 Uhr/DAZN) gegen Atalanta Bergamo steht allem Anschein nach nichts mehr im Wege. Der 21 Jahre alte Schlussmann erhielt am Morgen die medizinische Freigabe, wie Sky berichtet.

Tarifstreit: WNBA und Spielerinnen erzielen mündliche Einigung

In dem langwierigen Tarifkonflikt der WNBA scheint wenige Wochen vor Saisonstart ein Ende in Sicht zu sein. Am Mittwoch einigten sich die nordamerikanische Profiliga der Frauen und die Spielerinnengewerkschaft WNBAPA mündlich auf die Bedingungen einer neuen Vereinbarung.

Textgröße ändern: