Pallade Veneta - Olympia: Biden verspricht "Unterstützung für freie Meinungsäußerungen"

Olympia: Biden verspricht "Unterstützung für freie Meinungsäußerungen"


Olympia: Biden verspricht "Unterstützung für freie Meinungsäußerungen"
Olympia: Biden verspricht "Unterstützung für freie Meinungsäußerungen"

In der Debatte über Grenzen bei den Olympischen Winterspielen in Peking für Kritik an Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland China hat US-Präsident Joe Biden dem Team seines Landes Rückendeckung zugesichert. "Die Regierung hat ihre Unterstützung für freie Meinungsäußerungen zum Ausdruck gebracht", sagte Bidens Sprecherin Jen Psaki vier Tage vor der Eröffnungsfeier in Peking auf die Frage nach Rückhalt für politische Aussagen von US-Aktiven bei den Spielen durch den Präsidenten. Offen blieb, an wen Bidens Zusicherung adressiert worden ist.

Textgröße ändern:

Der Stellungnahme des Weißen Hauses war in den USA eine eindringliche Mahnung der staatlichen China-Beobachtungskommission (CECC) an das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) zur Bewachung der Redefreiheit seiner Aktiven in China vorausgegangen. Das mit Angehörigen beider Kongresskammern und Experten der Regierung besetzte Gremium forderte das USOPC auf, während des Aufenthaltes in China "wachsam und darauf vorbereitet zu sein, alle Olympia-Teilnehmer zu verteidigen, die ihre Meinung sagen".

Die internationale Sorge um die Sicherheit von kritischen Olympia-Aktiven während der Spiele hatten die Ausrichter zu Beginn der zweiten Januar-Hälfte durch kaum verhüllte Warnungen zusätzlich vergrößert. "Jede Äußerung, die mit dem olympischen Geist zu vereinbaren ist, ist geschützt. Jedes Verhalten, jede Rede, die gegen den olympischen Geist, besonders gegen chinesische Gesetze und Regularien ist, unterliegt genauso gewissen Bestrafungen", war ein hochrangiges Mitglied des Organisationskomitees der Winterspiele zitiert worden.

Vor diesem Hintergrund und angesichts von Warnungen mehrerer Menschenrechtsorganisationen vor Sanktionen der chinesischen Behörden gegen Kritiker aus dem Ausland empfahl die CECC dem USOPC "dringende Bemühungen" zum Schutz der US-Stars während der Spiele.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Hurkacz gibt auf: Struff im Viertelfinale

Jan-Lennard Struff hat nach seinem nächsten Comeback sensationell das Viertelfinale in Wimbledon erreicht. Der 36-Jährige profitierte beim Stand von 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2 von der Aufgabe seines polnischen Gegners Hubert Hurkacz und zog erstmals bei einem Grand Slam in die Runde der letzten acht ein. Dort könnte nun der italienische Titelverteidiger Jannik Sinner warten.

Wimbledon: Topfavoritin Sabalenka scheitert an Osaka

Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Aryna Sabalenka (28) muss weiter auf ihren ersten Wimbledon-Titel warten. Die Weltranglistenerste unterlag der an Position 14 gesetzten Japanerin Naomi Osaka, die zum ersten Mal ins Viertelfinale an der Church Road einzog, mit 2:6, 6:7 (2:7). Osaka gewann bisher, wie auch Sabalenka, sowohl die Australian als auch die US Open je zweimal.

Für 50 Millionen: Hoffenheimer Touré wechselt nach Newcastle

Bazoumana Touré sorgt bei Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim für eine Rekordeinnahme: Der 20 Jahre alte Ivorer wechselt nach seiner WM-Teilnahme in die Premier League zu Newcastle United. Die Engländer, Klub von Nationalstürmer Nick Woltemade, zahlen dem Vernehmen nach 50 Millionen Euro für den hochtalentierten Flügelspieler. Bisher war Joelinton der teuerste TSG-Transfer gewesen. Der Brasilianer war 2019 für 43,5 Millionen Euro ebenfalls von Newcastle verpflichtet worden.

106. Sieg: Djokovic zieht an Federer vorbei

Novak Djokovic hat das Viertelfinale von Wimbledon erreicht und abermals Tennisgeschichte geschrieben. Der serbische Grand-Slam-Rekordsieger gewann trotz einiger Probleme 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3 gegen den stark aufspielenden russischen Qualifikanten Roman Safiullin. An der Church Road war es Djokovics 106. Sieg im Männer-Einzel, damit übernahm er die alleinige Führung vom achtmaligen Champion Roger Federer.

Textgröße ändern: