Pallade Veneta - "Manchmal braucht es Zeit": Brady lässt Zukunft weiter offen

"Manchmal braucht es Zeit": Brady lässt Zukunft weiter offen


"Manchmal braucht es Zeit": Brady lässt Zukunft weiter offen
"Manchmal braucht es Zeit": Brady lässt Zukunft weiter offen

Football-Superstar Tom Brady lässt seine Zukunft in der NFL weiter offen, der Rücktritt sei zumindest nicht beschlossen. Im Podcast "Let's Go!" sagte Brady: "Manchmal braucht es etwas Zeit, um wirklich herauszufinden, wie man sich fühlt und was man tun möchte." Der 44-Jährige versicherte, er werde die Entscheidung "zur richtigen Zeit" treffen, "in die eine oder in die andere Richtung".

Textgröße ändern:

Am Samstag hatte ESPN das Karriereende des siebenmaligen Super-Bowl-Gewinners verkündet, sechs Tage nach dessen Play-off-Aus mit den Tampa Bay Buccaneers. Die NFL und Bradys Firma "TB12 Sports" gratulierten ihm via Twitter zu seiner erfolgreichen Laufbahn, doch sein Agent Don Yee und Vater Tom sr. erklärten, dass der Quarterback seine Entscheidung noch nicht final getroffen habe.

Die Spekulationen hätten ihm ein ruhiges Wochenende mit der Familie vermasselt, sagte Brady nun. "Mein Telefon hat ständig geklingelt, aber das ist eben Teil meiner Situation", sagte der dreifache Vater. Er schaue "von Tag zu Tag" und versuche, die richtige "Entscheidung für mich und meine Familie zu treffen".

Einen Zeitpunkt dafür nannte Brady bei seiner ersten öffentlichen Äußerung nach der Aufregung vom Wochenende auch auf Nachfrage nicht. ESPN hatte mit Bezug auf anonyme Quellen berichtet, dass er seinen Rücktritt spätestens nach dem Super Bowl (13. Februar) bekannt geben werde.

Brady spielt seit 22 Jahren in der NFL, mit den New England Patriots gewann er sechs Titel und triumphierte nach seinem Wechsel nach Florida im vergangenen Jahr auch mit den Buccaneers. In den USA ist er eine Sport-Ikone, es gibt kaum noch Pass-, Sieg- oder Touchdown-Rekorde, die er nicht hält. In dieser Saison scheiterte Brady mit den Bucs in den Play-offs an den Los Angeles Rams.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Hurkacz gibt auf: Struff im Viertelfinale

Jan-Lennard Struff hat nach seinem nächsten Comeback sensationell das Viertelfinale in Wimbledon erreicht. Der 36-Jährige profitierte beim Stand von 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2 von der Aufgabe seines polnischen Gegners Hubert Hurkacz und zog erstmals bei einem Grand Slam in die Runde der letzten acht ein. Dort könnte nun der italienische Titelverteidiger Jannik Sinner warten.

Wimbledon: Topfavoritin Sabalenka scheitert an Osaka

Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Aryna Sabalenka (28) muss weiter auf ihren ersten Wimbledon-Titel warten. Die Weltranglistenerste unterlag der an Position 14 gesetzten Japanerin Naomi Osaka, die zum ersten Mal ins Viertelfinale an der Church Road einzog, mit 2:6, 6:7 (2:7). Osaka gewann bisher, wie auch Sabalenka, sowohl die Australian als auch die US Open je zweimal.

Für 50 Millionen: Hoffenheimer Touré wechselt nach Newcastle

Bazoumana Touré sorgt bei Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim für eine Rekordeinnahme: Der 20 Jahre alte Ivorer wechselt nach seiner WM-Teilnahme in die Premier League zu Newcastle United. Die Engländer, Klub von Nationalstürmer Nick Woltemade, zahlen dem Vernehmen nach 50 Millionen Euro für den hochtalentierten Flügelspieler. Bisher war Joelinton der teuerste TSG-Transfer gewesen. Der Brasilianer war 2019 für 43,5 Millionen Euro ebenfalls von Newcastle verpflichtet worden.

106. Sieg: Djokovic zieht an Federer vorbei

Novak Djokovic hat das Viertelfinale von Wimbledon erreicht und abermals Tennisgeschichte geschrieben. Der serbische Grand-Slam-Rekordsieger gewann trotz einiger Probleme 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3 gegen den stark aufspielenden russischen Qualifikanten Roman Safiullin. An der Church Road war es Djokovics 106. Sieg im Männer-Einzel, damit übernahm er die alleinige Führung vom achtmaligen Champion Roger Federer.

Textgröße ändern: