Pallade Veneta - Erstmals seit 1996 keine Williams-Schwester in Wimbledon

Erstmals seit 1996 keine Williams-Schwester in Wimbledon


Erstmals seit 1996 keine Williams-Schwester in Wimbledon
Erstmals seit 1996 keine Williams-Schwester in Wimbledon / Foto: Frazer Harrison - SID

Ende einer langen Serie - und nahendes Ende einer großen Ära? Erstmals seit 26 Jahren findet Wimbledon ohne eine der Williams-Schwestern statt. Sowohl die 40 Jahre alte Serena wie auch Venus Williams, die kurz vor ihrem 42. Geburtstag steht, fehlen in der Meldeliste des wichtigsten Turniers der Welt, das vom 27. Juni bis 10. Juli im All England Club in London ausgetragen wird.

Textgröße ändern:

Sportlich war es zuletzt ruhig um die beiden früheren Weltranglistenersten geworden. Serena Williams hat seit ihrer Aufgabe in der ersten Runde von Wimbledon 2021 nicht mehr gespielt, hatte aber Anfang April ein Comeback ebendort in Aussicht gestellt, um die Jagd nach ihrem 24. Grand-Slam-Titel fortzusetzen. Mit diesem würde sie zu Rekordhalterin Margaret Court aufschließen, 2017 hatte die jüngere Williams-Schwester zuletzt bei den Australian Open triumphiert. Venus Williams bestritt ihr bislang letztes Match im August 2021 in Chicago.

Venus Williams hatte 1997 in Wimbledon debütiert, damals gewann Martin Hingis (Schweiz) das Turnier. Die ältere Williams-Schwester trat 23-mal auf dem "heiligen Rasen" an, fehlte nur 2013 und gewann das Turnier fünfmal, zuletzt 2008.

Serena Williams, die ihren bislang letzten von sieben Titeln 2016 gewann, spielte erstmals 1998 in Wimbledon. Damals siegte die 2017 verstorbene Tschechin Jana Novotna, Steffi schied bei ihrer vorletzten Teilnahme in Runde drei aus.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Nach "Goebbels"-Äußerung: Real fordert Rücktritt von Tebas

Real Madrid hat nach den umstrittenen "Goebbels"-Aussagen von Javier Tebas den Rücktritt von Spaniens Ligaboss gefordert. Auch der Umgang des 64-Jährigen mit Reals wiederholter Schiedsrichter-Kritik lasse "Neutralität, Respekt und Unparteilichkeit" vermissen, teilten die Königlichen am Freitag mit. Tebas sei daher als Präsident der Liga und als Vizepräsident des nationalen Fußballverbandes nicht mehr tragbar.

Muskelfaserriss: Nächster Rückschlag für Gladbachs Kleindienst

Kapitän Tim Kleindienst vom Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Wie Trainer Alexander Blessin bekannt gab, zog sich der Stürmer im Training einen Muskelfaserriss zu. Kleindienst, der bereits bei der Derbyniederlage beim 1. FC Köln gefehlt hatte, wird damit auch den Krisengipfel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellen-17. TSG Hoffenheim verpassen. "Es ist bitter für ihn, es ist bitter für uns. Natürlich ist es eine Zeit, in der wir ihn sehr, sehr gut gebrauchen könnten", sagte Blessin vor seiner Heimpremiere.

Bayern ehren NS-Widerstandskämpfer Buisson

Der FC Bayern hat seines früheren Vorstandsmitgliedes Willi Buisson gedacht und die Erinnerung an den NS-Widerstandskämpfer zurück in die Gegenwart geholt. Bei der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel für den "fußballbegeisterten Demokraten" im Münchner Stadtteil Neuhausen würdigte Klubpräsident Herbert Hainer Buisson unter anderem als "Vorbild für Zivilcourage".

"Inakzeptabel": Hajduk-Fans skandieren rechte Parolen

Kroatische Spitzenpolitiker haben die pro-nationalsozialistischen und antisemitischen Sprechchöre von Fans des Fußballvereins Hajduk Split vor dem Spiel in der Conference League gegen Ajax Amsterdam scharf verurteilt. Kroatiens Präsident Zoran Milanovic bezeichnete den Vorfall am Freitag in einer Stellungnahme als "inakzeptabel und beschämend".

Textgröße ändern: