Pallade Veneta - Stanley-Cup-Finale: Sturm genießt "diesen Run"

Stanley-Cup-Finale: Sturm genießt "diesen Run"


Stanley-Cup-Finale: Sturm genießt "diesen Run"
Stanley-Cup-Finale: Sturm genießt "diesen Run" / Foto: DUSTIN BRADFORD - SID

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Eishockey-Profi Nico Sturm hat beim Wechsel-Lotto in der NHL das große Los gezogen. "Dass ich in Colorado gelandet bin, war natürlich mein Glück", sagte der Augsburger dem SID. Ein Trade in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga ist nicht immer ein Vergnügen, weil der Spieler in der Regel keinen Einfluss darauf hat.

Textgröße ändern:

"Es hätte ja auch zu 30 anderen Teams gehen können", meinte Sturm, der vor drei Monaten von Minnesota Wild zur Colorado Avalanche transferiert wurde. Jetzt steht der 27-Jährige als achter Deutscher im Finale um den Stanley Cup. "Ich genieße diesen Run und bin happy, dass ich Teil dieser Mannschaft sein kann", sagte er.

Angetan ist der Stürmer vor allem von der hohen Qualität im Team des Stanley-Cup-Siegers von 1996 und 2001. "Ich denke, dass ich von Spielern wie Nathan oder auch Cale eine Unmenge lernen kann", meinte Sturm mit Blick auf Stürmerstar Nathan MacKinnon und Offensivverteidiger Cale Makar: "Der Fokus hier ist so unglaublich hoch."

Die Finalserie gegen Titelverteidiger Tampa Bay Lightning beginnt in der Nacht zu Donnerstag (2.00 Uhr MESZ/Sky). "Unsere Stärken sind sicherlich die Tiefe im Kader, dass wir gut in die Serien gestartet sind und unsere Spiele auswärts bisher so unglaublich solide waren."

Colorado, das zweitbeste Team der Hauptrunde, setzte sich in den Play-offs gegen die Nashville Predators (4:0), die St. Louis Blues (4:2) und die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl (4:0) durch.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Überraschung in Shanghai: Müder Zverev verpasst Finale

Kalte Dusche in der Sauna von Shanghai: Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in der chinesischen Megametropole den Einzug ins Endspiel verpasst. In einem lange Zeit engen Halbfinale unterlag die designierte Nummer eins der Welt dem zähen Spanier Alejandro Davidovich Fokina 7:5, 4:6, 3:6 und wirkte in der entscheidenden Phase gegen den Weltranglisten-26. ausgelaugt.

Tischtennis-EM: Qiu entthront Titelverteidiger Lebrun

Dang Qiu hat bei der Tischtennis-Europameisterschaft in Ljubljana ein Ausrufezeichen gesetzt und dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) die erste Einzelmedaille gesichert. Der Europameister von 2022 entthronte im Viertelfinale den französischen Titelverteidiger Alexis Lebrun mit einer bärenstarken Vorstellung und zog durch ein souveränes 4:1 ins Halbfinale ein. Damit hat der 29-Jährige mindestens Bronze sicher.

Bahnrad-WM: Grabosch gewinnt Zeitfahr-Gold

Sprinterin Pauline Grabosch hat bei der Bahnrad-WM in Shanghai die Goldmedaille im Zeitfahren gewonnen. Die 28-Jährige aus Magdeburg war am vorletzten Wettkampftag im Finale über die 1000 m in 1:04,572 Minuten nicht zu schlagen und bescherte dem deutschen Verband German Cycling in China den ersten Titel.

Bahnrad-WM: Grabosch auf Goldkurs - Klein fährt um Bronze

Sprinterin Pauline Grabosch greift bei der Bahnrad-WM in Shanghai nach der Goldmedaille, Lisa Klein fährt um Bronze. Die Magdeburgerin Grabosch setzte am vorletzten Wettkampftag in der Qualifikation im Zeitfahren über die 1000 m in 1:03,804 Minuten die klare Bestzeit. Der Saarbrückerin Klein gelang in der Einerverfolgung der Sprung ins kleine Finale.

Textgröße ändern: