Pallade Veneta - Paris: Swiatek und Sabalenka machen Halbfinalkracher perfekt

Paris: Swiatek und Sabalenka machen Halbfinalkracher perfekt


Paris: Swiatek und Sabalenka machen Halbfinalkracher perfekt
Paris: Swiatek und Sabalenka machen Halbfinalkracher perfekt / Foto: JULIEN DE ROSA - SID

Titelverteidigerin Iga Swiatek hat das mit Spannung erwartete Halbfinale der Tennis-Topstars gegen Aryna Sabalenka bei den French Open perfekt gemacht. Nach dem Zweisatzsieg der Weltranglistenersten Sabalenka über Olympiasiegerin Zheng Qinwen setzte sich Swiatek mit 6:1, 7:5 gegen Elina Switolina aus der Ukraine durch.

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Swiatek darf somit weiter auf einen historischen Erfolg hoffen: Die Polin will die erste Frau werden, die in der Ära des Profitennis seit 1968 viermal in Folge in Paris triumphiert. Sabalenka, die in Paris noch nie im Finale stand, wird am Donnerstag versuchen, das zu verhindern. Beim 7:6 (7:3), 6:3 gegen die Chinesin zeigte sie im Viertelfinale die nächste starke Leistung.

Swiatek hatte 2020 sowie 2022, 2023 und 2024 in Paris triumphiert, war zuletzt aber aufgrund einer Krise bis auf Rang fünf der Weltrangliste abgerutscht. Gegen Switolina dominierte sie die Partie bei windigen Bedingungen zu Beginn jedoch wie zu besten Zeiten. Erst im zweiten Durchgang wurde es enger, doch Swiatek kämpfte sich durch.

"Aryna ist auf jedem Belag gut und spielt eine tolle Saison. Ich muss mutig sein", sagte Swiatek, die im finalen Aufschlagspiel drei Asse servierte, mit Blick auf das Halbfinale: "Das wird sicher ein hartes Match, aber ich freue mich auf die Herausforderung."

Zuvor hatte Sabalenka mit Zheng durchaus Mühe gehabt, letztlich aber, wie im gesamten bisherigen Turnierverlauf, keinen Satz abgegeben. "Das war wirklich ein sehr harter Kampf zwischen uns beiden. Ich wollte diesen Sieg so sehr", sagte die Belarussin: "Der Schlüssel ist gewesen, dass ich den ersten Satz noch gewonnen habe."

In der Neuauflage des Australian-Open-Endspiels von 2024, das Sabalenka klar gewonnen hatte, lieferte sie sich mit Zheng auf dem Court Philippe Chatrier vor allem im ersten Satz einen Schlagabtausch auf höchstem Niveau mit Hochgeschwindigkeits-Tennis. Die variablere Zheng lag mit einem Break vorne und führte 4:2, ehe sich Sabalenka ins Spiel hineinackerte und den Durchgang nach 67 Minuten gewann - anschließend ließ sie sich nicht mehr beirren.

Die beiden weiteren Viertelfinals finden am Mittwoch statt, dann spielen die US-Amerikanerinnen Coco Gauff und Madison Keys sowie die Russin Mirra Andrejewa und die französische Wildcard-Spielerin Loïs Boisson gegeneinander.

R.Lagomarsino--PV

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