Pallade Veneta - Paralympische Bewegung: Neuer IPC-Campus in Bonn eröffnet

Paralympische Bewegung: Neuer IPC-Campus in Bonn eröffnet


Paralympische Bewegung: Neuer IPC-Campus in Bonn eröffnet
Paralympische Bewegung: Neuer IPC-Campus in Bonn eröffnet / Foto: THIBAUD MORITZ - SID

In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ist am Dienstag in Bonn die neue Zentrale des Internationalen Paralympischen Komitees eröffnet worden. Der IPC-Campus am Rhein ist in der ehemaligen Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund untergebracht. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zählt der Bau zu den Bürogebäuden Deutschlands mit den wenigsten Barrieren.

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"Die Einweihung des IPC-Campus ist ein großer Moment für das Sportland Nordrhein-Westfalen und unterstreicht unser klares Bekenntnis zu Inklusion, Barrierefreiheit und sportlicher Exzellenz. Nordrhein-Westfalen ist bereit, um nachhaltig und auf höchstem Niveau Olympische und Paralympische Spiele auszurichten", sagte CDU-Politiker Wüst. 42 Millionen Euro hat das Land NRW in den Campus investiert. "Das neue Zuhause des IPC in Bonn unterstreicht auch die Kraft des Sports für eine inklusivere Gesellschaft", sagte Wüst.

Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, sprach von einem "Meilenstein in der Entwicklung und Geschichte des IPC" und sprach dem Land NRW, der Bundesregierung und der Stadt Bonn seinen Dank aus. "Das IPC ist stolz darauf, Bonn seit 1999 unsere Heimat zu nennen – eine Stadt, die es uns ermöglicht hat, als Organisation zu wachsen und unsere transformative Arbeit weltweit noch wirkungsvoller zu gestalten."

Das IPC war 1989 in Düsseldorf gegründet worden. Seit 1999 saß die Organisation an der Adenauerallee in einem Gebäude gegenüber des Palais Schaumburg in Bonn, dem ehemaligen Amtssitz des Bundeskanzlers zu Zeiten der "Rheinischen Republik".

Der neue Campus umfasst ein vollständig barrierefreies Auditorium mit 170 Sitzplätzen, 157 barrierefreien Arbeitsplätzen, sechs Aufzügen, barrierefreien Toiletten und Teeküchen auf jeder Etage. Dazu gibt es automatische Türen für einen leichteren Zugang sowie taktile Leitsysteme für Menschen mit Sehbehinderung. Zudem bietet das Gebäude als erstes in Deutschland eine Indoor-Navigation per Smartphone-App an. 280 Gäste waren zur Eröffnung gekommen.

A.Fallone--PV

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