Pallade Veneta - Personalsorgen: BVB beim Gruppenfinale ohne Gittens

Personalsorgen: BVB beim Gruppenfinale ohne Gittens


Personalsorgen: BVB beim Gruppenfinale ohne Gittens
Personalsorgen: BVB beim Gruppenfinale ohne Gittens / Foto: Michael Reaves - SID

Borussia Dortmund geht mit leichten Personalsorgen ins Gruppenfinale bei der Klub-WM gegen Ulsan HD. Beim Duell mit dem südkoreanischen Team am Mittwoch (21.00 Uhr/Sat.1 und DAZN) werden Jamie Gittens und womöglich auch Marcel Sabitzer sowie Giovanni Reyna fehlen.

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"Jamie haben wir zu Hause gelassen, weil er krank ist", sagte Trainer Niko Kovac am Dienstag in Cincinnati über den umworbenen Offensivspieler, der bei zahlreichen Spitzenklubs, darunter Bayern München und der FC Chelsea, auf dem Zettel stehen soll. "Trotz der ganzen Gerüchte, die wahrscheinlich kursieren: Er ist wirklich krank", betonte Kovac daher.

Sabitzer habe nach einem Pressschlag im vergangenen Spiel gegen Mamelodi Sundowns (4:3) "ein wenig Probleme mit dem Knie gehabt, er hat ein bisschen weniger trainiert", sagte Kovac. Im Training am Dienstag habe der Österreicher "teilintegriert mitgemacht, da müssen wir schauen, da kriegen wir noch ein Go."

Reyna sei ebenfalls erkältet, habe die vergangenen Tage im Zimmer im Teamquartier in Florida verbracht. "Die Nase war zu, der Hals hat gekratzt. Die Klimaanlage, das gehört dazu", sagte Kovac. Reyna hat bei der Klub-WM noch gar nicht gespielt, Gittens nur wenige Minuten im Auftaktspiel gegen Fluminense (0:0).

Dem BVB genügt gegen Ulsan ein Punkt zum Weiterkommen, das Ausscheiden ist aber ebenso möglich. Parallel spielen Tabellenführer Fluminense und Mamelodi aus Südafrika. Kovac betonte, dass er gegen Ulsan ein "sehr schwieriges Spiel" erwarte, das aufgrund der Temperaturen "kein Hochgeschwindigkeitsspiel" werde. In Cincinnati werden zum Zeitpunkt des Spielbeginns Temperaturen von 34 Grad Celsius erwartet, auf dem Platz rechnet Kovac mit mehr als 40 Grad.

"Es sind besondere Bedingungen. Wir spielen zwar Fußball, aber das hat mit dem Sport an sich nichts zu tun. Wir sind andere Temperaturen gewöhnt", sagte der Kroate: "Für den Zuschauer ist es vielleicht etwas Schönes, für den Fußballer eher eine Qual. Aber da müssen wir durch, da wollen wir durch."

J.Lubrano--PV

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