Pallade Veneta - Zverev blickt postiv auf neue Generation: "Kommt gut was nach"

Zverev blickt postiv auf neue Generation: "Kommt gut was nach"


Zverev blickt postiv auf neue Generation: "Kommt gut was nach"
Zverev blickt postiv auf neue Generation: "Kommt gut was nach" / Foto: CARMEN JASPERSEN - SID

Topstar Alexander Zverev sieht die derzeitige Flaute im deutschen Männer-Tennis nur als "Zwischenphase". In zwei, drei Jahren werde "sich das ändern", sagte Zverev vor dem Start des Rasen-Klassikers in Wimbledon: "Die ältere Generation ist deutlich über 30, die jüngere unter 20, und in den 10, 15 Jahren dazwischen haben wir nicht viel. In der neuen Generation kommt gut etwas nach."

Textgröße ändern:

Beim ältesten Tennisturnier der Welt stehen in Zverev, Daniel Altmaier und Jan-Lennard Struff nur drei Männer im Hauptfeld, so wenige waren es zuletzt 1983. Der Nachwuchs steht aber schon bereit - die Erwartungshaltung an Top-Talent Justin Engel bremste Zverev dabei mit deutlichen Worten. Mediale Vergleiche mit Boris Becker oder ihm seien "dämlich", sagte Zverev: "Mit 17 hat Boris Wimbledon gewonnen, Justin Engel spielt hier nicht."

Engel sei ein "super Spieler", habe aber noch "viel Arbeit" vor sich, so Zverev: "Lasst den Jungen mal in Ruhe – in zwei, drei Jahren werden wir sehen, wie gut er ist", sagte der Weltranglistendritte an die Journalisten gerichtet. Engel, derzeit die Nummer 219 der Welt, war zuletzt beim ATP-Turnier in Stuttgart überraschend in die Runde der letzten acht eingezogen und damit zum jüngsten Tour-Viertelfinalisten auf Rasen seit Boris Beckers Wimbledon-Triumph 1985 avanciert.

Derzeit liegt der mediale Fokus im deutschen Tennis aber noch voll auf Zverev, und er glaube nicht, "dass in den nächsten paar Jahren jemand so nachkommt, dass ich jetzt weniger Druck spüren würde. Das wird bei mir noch bleiben", sagte Zverev. Was über ihn berichtet wird, interessiert den Hamburger dabei nicht: "Am Ende des Tages: Ich bin 28 und habe gelernt, da wegzuhören."

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

BVB stürmt erneut in Champions League

Mit einer Galavorstellung ist Borussia Dortmund zum zehnten Mal nacheinander in die Champions League gestürmt. Der effiziente BVB bezwang am Sonntag seinen Lieblingsgegner SC Freiburg 4:0 (3:0) und löste somit bereits am 31. Spieltag sein Ticket für die Königsklasse. Bei noch drei zu absolvierenden Spielen kann Dortmund nicht mehr auf den fünften Tabellenplatz abrutschen.

Gnadenlos effektiv: Eisbären gewinnen auch zweites DEL-Finale

Die gnadenlos effektiven Playoff-Könige der Eisbären Berlin um Rekordtorjäger Leo Pföderl sind auf dem Weg zu ihrem zwölften Titel nicht zu stoppen. Im zweiten Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) siegte der Titelverteidiger und Rekordmeister 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) gegen die Adler Mannheim. Einen Doppelpack steuerte Pföderl bei, der seine Playoff-Ausbeute als erster Spieler in der DEL-Geschichte auf 50 Treffer schraubte.

Trainer-Abgang zum Trotz: BR Volleys in der Finalserie

Es geht auch ohne den Chefcoach: Die Berlin Recycling Volleys haben in der Volleyball Bundesliga (VBL) mit einer Machtdemonstration erneut die Finalserie erreicht und greifen nach dem zehnten Meistertitel in Folge. Drei Tage nach dem überraschenden Rücktritt von Cheftrainer Alexandre Leal gewannen die Hauptstädter das entscheidende dritte Spiel in der Halbfinalserie gegen den VfB Friedrichshafen mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:18) und entschieden die Best-of-three-Serie mit 2:1 für sich.

Essen patzt: Osnabrück unmittelbar vor Aufstieg

Der VfL Osnabrück steht unmittelbar vor der Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga. Nach dem Patzer von Rot-Weiss Essen beim 1:2 (1:2) gegen den 1. FC Saarbrücken liegt der Spitzenreiter drei Spieltage vor Schluss neun Punkte vor den drittplatzierten Essenern, angesichts der um 15 Treffer besseren Tordifferenz ist den Niedersachsen der Aufstieg nur noch theoretisch zu nehmen.

Textgröße ändern: