Pallade Veneta - Queer-Beauftragter der Bundesregierung kritisiert WM-Vergabe

Queer-Beauftragter der Bundesregierung kritisiert WM-Vergabe


Queer-Beauftragter der Bundesregierung kritisiert WM-Vergabe
Queer-Beauftragter der Bundesregierung kritisiert WM-Vergabe / Foto: CHRISTOPH SOEDER - SID

Sven Lehmann, Beauftragter der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und gleichgeschlechtlicher Vielfalt, hat sich für neue Standards bei der Vergabe von Großveranstaltungen ausgesprochen. Konfrontiert mit Recherchen von RTL/ntv zur Lage homosexueller Katarer, sagte der Grünen-Politiker: "Die WM hätte niemals nach Katar vergeben werden dürfen. Was wir daraus als Konsequenz ziehen, auch als neue Bundesregierung, ist, dass wir künftige Standards entwickeln müssen für die Vergabe von Großveranstaltungen."

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Die Reportage "Rote Karte statt Regenbogen – Homosexuelle in Katar" habe ihn "zutiefst erschüttert", weil sie zeige, "dass Homosexuelle in Katar und Transpersonen wirklich in einem Klima der Angst leben müssen. Sie müssen Angst haben, sich zu outen. Sie müssen Angst haben, gefoltert oder ausgepeitscht zu werden."

Seit der umstrittenen Kür im Jahr 2010 steht die Vergabe der WM 2022 nach Katar (21. November bis 18. Dezember) in der Kritik. Enthüllungen über die Lage von Minderheiten verschärften die Debatte in letzter Zeit zusätzlich.

C.Grillo--PV

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