Pallade Veneta - Zverev trainiert mit Toni Nadal

Zverev trainiert mit Toni Nadal


Zverev trainiert mit Toni Nadal
Zverev trainiert mit Toni Nadal / Foto: HENRY NICHOLLS - SID

Alexander Zverev geht nach den jüngsten Rückschlägen neue Wege: Der Weltranglistendritte trainiert derzeit in der Rafael Nadal Academy auf Mallorca mit Toni Nadal - dem Onkel und langjährigen Coach des zurückgetretenen spanischen Superstars. Die Nadal-Akademie postete bei Instagram am Montag Fotos und Videos von einer Einheit, in Deutschland hatte Sky zuerst berichtet. Zverevs Management und Toni Nadal äußerten sich auf SID-Anfrage zunächst nicht.

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Zverev war in Wimbledon schon in der ersten Runde gescheitert und hatte danach offen über mentale Probleme gesprochen. Zudem kündigte er eine wochenlange Auszeit an und sagte dann seine vorher geplante Teilnahme am Turnier in Gstaad ab, das derzeit läuft.

Der Olympiasieger von Tokio wird bislang von seinem Vater Alexander Senior trainiert. Immer wieder hatte er im Verlauf seiner Karriere weitere Trainer hinzugezogen. Dazu gehören Juan Carlos Ferrero, Ivan Lendl, Sergi Bruguera und David Ferrer. Ob er sich mit Nadal nun kurzfristigen Input holt oder eine längerfristige Zusammenarbeit anstrebt, ist nicht bekannt.

Die Diskussion um einen neuen Impuls von außen war zuletzt wieder aufgekommen. Unter anderem Boris Becker hatte Zverev bereits nach dem Viertelfinal-Aus bei den French Open zu Veränderungen in seinem direkten Umfeld geraten. "Ist er zufrieden mit einer bis dato hervorragenden Tennis-Karriere? Oder sagt er, dass er es nochmal wissen will und alles auf den Kopf stellt?", sagte Becker im Juni bei Eurosport. Zverev hatte die kritischen Töne anschließend zurückgewiesen.

Auch Rafael Nadal hatte zuletzt die Situation des besten deutschen Profis beurteilt, der trotz zahlreicher Erfolge noch immer nicht den ersehnten Grand-Slam-Sieg bejubeln konnte. "Ich glaube leider, dass es an seinem Kopf liegt. Denn wenn man sein Tennisniveau sieht, hätte er schon einen gewinnen müssen", sagte der hochdekorierte Ex-Profi im Mai der französischen Sportzeitung L'Équipe.

S.Urciuoli--PV

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