Pallade Veneta - Trotz drohender Insolvenz: Ludwigsburg darf spielen

Trotz drohender Insolvenz: Ludwigsburg darf spielen


Trotz drohender Insolvenz: Ludwigsburg darf spielen
Trotz drohender Insolvenz: Ludwigsburg darf spielen / Foto: IMAGO/Eibner-Pressefoto / Roland Sippel - www.imago-images.de/SID

Dem in finanzielle Schieflage geratenen deutschen Handball-Serienmeister HB Ludwigsburg droht im Falle eines Insolvenzverfahrens ein Punktabzug von acht Zählern. Eine Teilnahme am Spielbetrieb wäre aber auch in diesem Fall gewährleistet. Dies teilte die Handball Bundesliga Frauen HBF am Mittwoch mit. Der deutsche Frauenmeister der letzten vier Spielzeiten hatte am Dienstag mitgeteilt, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim zuständigen Amtsgericht in Ludwigsburg gestellt zu haben.

Textgröße ändern:

"Die Nachricht kommt überraschend. Es ist aber kein Fall, der absolut unüblich ist. Fälle dieser Art hat es in der Vergangenheit schon gegeben", sagte der HBF-Vorsitzende Andreas Thiel dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Mittwoch: "Die Liga sieht momentan keine Veranlassung, irgendwelche Maßnahmen zu Ergreifen. Wir hoffen, dass Ludwigsburg regulär als zwölfte Mannschaft in der Bundesliga mitspielen wird. Rein rechtlich dürfen sie dabei sein."

Selbst wenn das Insolvenzverfahren tatsächlich eröffnet wird, dürfe Ludwigsburg mitspielen. Dies hätte allerdings zur Folge, so Thiel, "dass dem Klub am Ende der Hauptrunde acht Punkte abgezogen werden." Grundsätzlich sieht der Spitzenfunktionär in der ersten Frauen-Liga finanziell "ziemlich geordnete Verhältnisse. Die HBF ist gesund. Dass ein Deutscher Meister von einer Insolvenz bedroht ist, so etwas passiert nicht das erste Mal."

C.Conti--PV

Empfohlen

Nach Hausverbot: DOSB fordert Respekt vor Pressefreiheit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat nach dem vor einer Pressekonferenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) ausgesprochenen Hausverbot gegen zwei Journalisten die Fachverbände mit deutlichen Worten an die Pressefreiheit erinnert. Jene sei ein "essenzielles Gut unserer Demokratie, das der DOSB selbstverständlich respektiert und wertschätzt", hieß es in einem Statement.

BVB erwartet deutlichen Jahresverlust

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat nach dem bitteren Champions-League-Aus die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 deutlich nach unten korrigiert. Der BVB erwartet nun einen Verlust zwischen zwischen zwölf und 22 Millionen Euro, wie er am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab. Zuvor war ein Erwartungsrahmen zwischen plus fünf Millionen und minus fünf Millionen Euro angegeben worden.

DESG: Präsident Große weist Vorwürfe entschieden zurück

DESG-Präsident Matthias Große hat zum Rundumschlag gegen die kritische Berichterstattung der ARD ausgeholt und sämtliche Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. "Leute, die mich denunzieren und meinen Verband auf die Schlachtbank führen, mit denen teile ich nur noch den Gerichtssaal", sagte der 58-Jährige auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin.

Abschied? Spekulationen um Klopp sind "völliger Schwachsinn"

Nicht mehr unumstritten? Vorzeitiger Abschied? Von wegen. Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff hat Spekulationen um die Zukunft von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer in dem Konzern entschieden zurückgewiesen. "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen", sagte der Top-Manager auf SID-Anfrage, nachdem die Salzburger Nachrichten berichtet hatten, Klopp werde "zunehmend kritisch gesehen".

Textgröße ändern: