Pallade Veneta - Schwimm-WM: Wasserspringer nur auf Platz acht

Schwimm-WM: Wasserspringer nur auf Platz acht


Schwimm-WM: Wasserspringer nur auf Platz acht
Schwimm-WM: Wasserspringer nur auf Platz acht / Foto: GREG BAKER - SID

Die deutschen Wasserspringer haben in ihrem ersten Finale bei der Schwimm-WM eine Medaille deutlich verfehlt. Jette Müller, Moritz Wesemann, Pauline Pfeif und Ole Rösler landeten im gemischten Teamwettbewerb mit 360,85 Punkten auf dem achten Platz. Zu Bronze fehlten fast 50 Zähler.

Textgröße ändern:

Vom 3-m-Brett machte der dreimalige Europameister Wesemann mit einem starken Einzelsprung Müllers verpatzten Start wett. Nach dem Synchronsprung lag das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zur Halbzeit auf Rang fünf. Pfeif und der 17-jährige Rösler, dreimaliger Junioreneuropameister, fielen mit ihren Einzelsprüngen vom Turm vor dem letzten Durchgang auf den siebten Platz zurück. Gold ging an die favorisierten Chinesen (466,25) vor Mexiko (426,30) und Japan (409,65).

In leicht veränderter Besetzung, mit Jaden Eikermann für Rösler vom Turm, hatte die deutsche Mannschaft vor sechs Tagen bei der Universiade in Berlin Gold gewonnen. Bei der EM in Antalya/Türkei hatte es zuvor Silber für das DSV-Quartett gegeben. Vor den medaillenlosen Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Doha/Katar hatte Wesemann zusammen mit Lena Hentschel, Christina Wassen und Timo Barthel 2023 in Fukuoka/Japan mit Bronze die letzte deutsche WM-Medaille geholt.

Zum Auftakt der Wettbewerbe im Wasserspringen im OCBC Aquatic Centre war Hentschel vom 1-m-Brett bereits in der Qualifikation gescheitert. Die 24-Jährige aus Berlin, die 2021 in Tokio Olympia-Bronze im 3-m-Synchronspringen gewonnen hatte, schied mit 238,65 Punkten als 13. aus. Zu Platz zwölf, der zur Teilnahme am Finale am Abend berechtigt hätte, fehlten 3,5 Zähler.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Nach Hausverbot: DOSB fordert Respekt vor Pressefreiheit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat nach dem vor einer Pressekonferenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) ausgesprochenen Hausverbot gegen zwei Journalisten die Fachverbände mit deutlichen Worten an die Pressefreiheit erinnert. Jene sei ein "essenzielles Gut unserer Demokratie, das der DOSB selbstverständlich respektiert und wertschätzt", hieß es in einem Statement.

BVB erwartet deutlichen Jahresverlust

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat nach dem bitteren Champions-League-Aus die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 deutlich nach unten korrigiert. Der BVB erwartet nun einen Verlust zwischen zwischen zwölf und 22 Millionen Euro, wie er am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab. Zuvor war ein Erwartungsrahmen zwischen plus fünf Millionen und minus fünf Millionen Euro angegeben worden.

DESG: Präsident Große weist Vorwürfe entschieden zurück

DESG-Präsident Matthias Große hat zum Rundumschlag gegen die kritische Berichterstattung der ARD ausgeholt und sämtliche Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. "Leute, die mich denunzieren und meinen Verband auf die Schlachtbank führen, mit denen teile ich nur noch den Gerichtssaal", sagte der 58-Jährige auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin.

Abschied? Spekulationen um Klopp sind "völliger Schwachsinn"

Nicht mehr unumstritten? Vorzeitiger Abschied? Von wegen. Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff hat Spekulationen um die Zukunft von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer in dem Konzern entschieden zurückgewiesen. "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen", sagte der Top-Manager auf SID-Anfrage, nachdem die Salzburger Nachrichten berichtet hatten, Klopp werde "zunehmend kritisch gesehen".

Textgröße ändern: