Pallade Veneta - "Emotionale Momente": Kelly nach EM-Triumph gerührt

"Emotionale Momente": Kelly nach EM-Triumph gerührt


"Emotionale Momente": Kelly nach EM-Triumph gerührt
"Emotionale Momente": Kelly nach EM-Triumph gerührt / Foto: SEBASTIEN BOZON - SID

Super-Jokerin Chloe Kelly blickte immer wieder auf ihre Goldmedaille, konnte ihr Glück auch weit nach ihrem goldenen Schuss kaum fassen. "Es waren viele emotionale Momente nach dem Abpfiff, besonders, als ich meine Familie gesehen habe. Ich hatte harte Zeiten und bin froh und dankbar, es wieder geschafft zu haben", sagte die Matchwinnerin der Engländerinnen nach dem 3:1 im Elfmeterschießen (1:1 n.V.) im EM-Finale gegen Spanien. Zugleich betonte sie: "Ich bin sehr stolz, dass ich Teil einer unglaublichen Gruppe Mädels bin."

Textgröße ändern:

Kelly legte nicht nur das 1:1 von Alessia Russo in der 57. Minute vor, sondern verwandelte auch den entscheidenden fünften Elfmeter eiskalt. Besonders auffällig dabei: Das Balldrehen vor dem Hinlegen und ihr Sprung im ersten Schritt des Anlaufs. "Es hat angefangen, als ich in Everton gespielt habe. Ich kann es nicht so genau erklären. Es ist meine Routine, das klappt bei mir", sagte sie.

Den Ball drehe sie vor dem Hinlegen genau zehnmal. "Ich mache zehnmal dasselbe. Damit reguliere ich meine Atmung. Für mich passt das, ich glaube fest daran." Von ihrer Trainerin gab es nach dem Elfmeterschießen nur lobende Worte: "Ich bin so glücklich für Chloe", sagte Sarina Wiegman: "Sie wollte unbedingt diesen Elfmeter und den Druck auf sich nehmen. Unglaublich, wie sie das gemacht hat."

Sie selbst sei "sehr glücklich", führte die Niederländerin aus: "Ich kann es kaum glauben. Ich frage mich, wie das passiert ist, aber es ist passiert. Wir werden Party machen diese Nacht." Sie werde sicher "ein bisschen tanzen" und sich "einen Drink genehmigen". Aber, fügte sie mit einem Augenzwinkern an: "Nicht so viel wie die Spielerinnen."

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Nach Hausverbot: DOSB fordert Respekt vor Pressefreiheit

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat nach dem vor einer Pressekonferenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) ausgesprochenen Hausverbot gegen zwei Journalisten die Fachverbände mit deutlichen Worten an die Pressefreiheit erinnert. Jene sei ein "essenzielles Gut unserer Demokratie, das der DOSB selbstverständlich respektiert und wertschätzt", hieß es in einem Statement.

BVB erwartet deutlichen Jahresverlust

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat nach dem bitteren Champions-League-Aus die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 deutlich nach unten korrigiert. Der BVB erwartet nun einen Verlust zwischen zwischen zwölf und 22 Millionen Euro, wie er am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab. Zuvor war ein Erwartungsrahmen zwischen plus fünf Millionen und minus fünf Millionen Euro angegeben worden.

DESG: Präsident Große weist Vorwürfe entschieden zurück

DESG-Präsident Matthias Große hat zum Rundumschlag gegen die kritische Berichterstattung der ARD ausgeholt und sämtliche Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. "Leute, die mich denunzieren und meinen Verband auf die Schlachtbank führen, mit denen teile ich nur noch den Gerichtssaal", sagte der 58-Jährige auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin.

Abschied? Spekulationen um Klopp sind "völliger Schwachsinn"

Nicht mehr unumstritten? Vorzeitiger Abschied? Von wegen. Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff hat Spekulationen um die Zukunft von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer in dem Konzern entschieden zurückgewiesen. "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen", sagte der Top-Manager auf SID-Anfrage, nachdem die Salzburger Nachrichten berichtet hatten, Klopp werde "zunehmend kritisch gesehen".

Textgröße ändern: